Helmstedt 

Klinikum Helmstedt: Decke im Kreißsaal kommt runter – das ist die aktuelle Lage nach Tief "Axel"

Nach einem Wasserschaden stürzte im Krankenhaus in Helmstedt die Decke des Kreißsaals ein, der Strom fiel aus.
Nach einem Wasserschaden stürzte im Krankenhaus in Helmstedt die Decke des Kreißsaals ein, der Strom fiel aus.
Foto: Tom Wunderlich/dpa

Helmstedt. Nach dem Wasserschaden und der Teil-Evakuierung im Klinikum Helmstedt normalisiert sich die Lage dort wieder. "Es hat sich alles entspannt", sagte Sprecherin Isabell Adam zu news38.de. "Der Kreißsaal in Helmstedt ist wieder offen", sagt auch Chefarzt Hans-Jürgen Richter.

Der starke Regen hatte am Montagabend zwei Bereiche der Helios St. Marienberg Klinik in Helmstedt mit voller Wucht getroffen: In der Gynäkologie und Geburtshilfe wurden laut Adam der Kreißsaal sowie drei Patientenzimmer geräumt.

Weil sich offenbar auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte, fielen Teile der Decke herunter. > Decke von Krankenhaus stürzt wegen heftiger Regenfälle ein

Im Bereich der Baustelle auf Station 6 gab es laut Adam einen Wasserrohrbruch, weshalb zwei darunter liegende Patientenzimmer evakuiert werden mussten. Mehrere Patienten wurden in andere Zimmer des Klinikums verlegt – darunter laut Feuerwehr auch zwei Babys.

Klinikum Helmstedt: "Es bestand keine Gefahr"

Zwei Patienten, die beatmungspflichtig sind, wurden aus Sicherheitsgründen in andere Krankenhäuser gebracht. "Es ist niemandem etwas passiert, zu keinem Zeitpunkt bestand Gefahr für Leib und Leben", so Adam.

Auch der Klinikbetrieb sei keinem Zeitpunkt eingeschränkt gewesen. "Vorsorglich informierten wir die Leitstelle, dass wir in Notfällen über Nacht nicht angefahren werden."

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Weil aber zum Teil der Strom ausfiel, räumten die Einsatzkräfte vorsichtshalber die angrenzende Intensivstation. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort.

"Aktuell wird der entstandene Schaden begutachtet, der Klinikbetrieb läuft normal weiter", so Adam. Der Schaden sei aber wohl weniger schlimm als ursprünglich gedacht. (ck/dpa)