Helmstedt 

Helmstedt: Falsche Polizisten ziehen alte Masche durch und klauen 40.000 Euro

Der Mann hatte den Betrügern 40.000 Euro übergeben. (Symbolbild)
Der Mann hatte den Betrügern 40.000 Euro übergeben. (Symbolbild)
Foto: imageBROKER/Jan Tepass / imago/imagebroker

Helmstedt. Falsche Polizisten haben erneut in Helmstedt zugeschlagen und einem Senior 40.000 Euro abgenommen.

Wie die Polizei am Dienstag berichtet, hatte der Rentner aus Helmstedt am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr einen Anruf von einem Mann bekommen, der erklärte, von der Polizei zu sein. Dieser erklärte dem 79-Jährigen, dass sein Geld in Gefahr sei, da Gauner sich in Banken eingeschlichen hätten und dort Schließfächer räumen würden.

Helmstedt: Betrüger wartet auf Parkbank

Im Verlauf des Gesprächs entlockte der Anrufer seinem Opfer Angaben zu dessen Hausbank, nebst Adresse und die Summe des dort gelagerten Bargelds. Der vorgebliche Polizist versprach dem Rentner, sich am nächsten Tag wieder zu melden.

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Wie versprochen klingelte daraufhin am Montagmorgen um 9 Uhr wieder das Telefon. Der Senior wurde nun aufgefordert, zur Bank zu gehen und das Geld abzuheben, darüber aber mit niemandem zu reden. Anschließend sollte er das Geld einem Beamten in zivil übergeben., der auf einer Parkbank wartete.

Senior wartet drei Stunden auf sein Geld

Dieser versprach seinem Opfer wiederum, das überprüfte Geld in der nächsten halben Stunde zurückzubringen. Als gute drei Stunden später die 40.000 Euro immer noch nicht wieder da war, alarmierte der 79-Jährige endlich die Polizei.

Bereits in der vergangenen Woche hatten Unbekannte eine 86-Jährige aus Schöningen bestohlen. Eine Frau hatte vorgegeben, die Nichte der Seniorin zu sein und hatten ihr schließlich 30.000 Euro abgenommen. Hier mehr zu dem Fall lesen!

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor Trickdieben und rät:

  1. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
  2. Erzählen Sie niemandem etwas über Vermögensverhältnisse oder Bankverbindungen am Telefon.
  3. Geben Sie keine Wertsachen oder Bargeld, schon gar nicht an Unbekannte heraus.
  4. Seien Sie am Telefon misstrauisch. Hinterfragen Sie die Anrufe bei der Polizeidienststelle ihres Ortes, oder rufen Sie Familienangehörige oder Freunde an und teilen sich rechtzeitig mit

(mvg)