Helmstedt 

A2: Wilde Verfolgungsjagd mit 200 km/h - dann greift "Kommissar Zufall" ein

Ein Autofahrer wollte sich auf der A2 nicht von der Polizei kontrollieren lassen (Symbolbild).
Ein Autofahrer wollte sich auf der A2 nicht von der Polizei kontrollieren lassen (Symbolbild).
Foto: Patrick Seeger/dpa

Königslutter. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass die Flucht eines Fahrzeuges über die A2 nicht in einem schweren Unfall geendet ist.

Wie die Polizei Braunschweig mitteilte, war einer Streife der Autobahnpolizei ein Wagen aufgefallen, der in Schlangenlinien über die A2 fuhr. Als sie den Wagen aufforderten zu halten, beschleunigte der Fahrer und wollte sich mit rund 200 km/h aus dem Staub machen. Dabei rammte er mehrmals die Schutzplanke und nutzte für die Flucht trotz des starken Pfingstreiseverkehrs alle drei Fahrstreifen.

A2: Auto hat nur noch Schrottwert

In Höhe des Autobahnkreuzes Wolfsburg-Königslutter überholte der bis dahin Unbekannte diverse Autos über den Standstreifen. Kurz vor dem Parkplatz Essehof wechselte der Wagen dann von der ganz linken Fahrspur und fuhr mit ungefähr 100 km/h auf dem Parkplatz. Hier knallte er gegen eine Mülltonne, die zur Seite geschleudert wurde und fast noch Parkplatzbesucher getroffen hätte.

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Nachdem der Wagen zwei Steinfindlinge gerammt hatte, blieb er stark beschädigt schließlich stehen. Bei der Festnahme leistete der 37-jährige polnische Fahrer noch immer erheblichen Widerstand. Ein Beamter verletzte sich bei der Festnahme leicht.

Nach Verfolgungsjagd auf A2: Fahrer betrunken

Die Beamten bemerkten eine Alkoholfahne bei dem Mann und ordneten eine Blutprobe an. Der Führerschein wurde ihm abgenommen. Da der Mann sich weiterhin aggressiv verhielt wurde er schließlich in Polizeigewahrsam genommen.

Jetzt suchen die Beamten nach Zeugen, die die Flucht beobachtet oder durch die Fahrweise des Mannes gefährdet worden sind. Hinweise nimmt die Polizei unter 0531/4763715 entgegen. (mvg)