Helmstedt 

Schöningen: „Sorgenkind“ Paläon - so soll es nun weitergehen

Das Paläon in Schöningen gilt als das „Sorgenkind“ in der niedersächsischen Museumslandschaft.
Das Paläon in Schöningen gilt als das „Sorgenkind“ in der niedersächsischen Museumslandschaft.
Foto: Siegfried Denzel

Schöningen. Das Paläon in Schöningen im Kreis Helmstedt gilt als Sorgenkind der niedersächsischen Museumslandschaft. Unter der Regie des niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) soll nun der Neustart als Forschungsmuseum gelingen.

Neue Strukturen für das Paläon in Schöningen

Die neuorganisierte Struktur mit dem Ziel der Vermittlung der Archäologie soll am Montag vorgestellt werden. Erwartet wird dazu auch Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU).

In dem ehemaligen Braunkohletagebau waren in den 90er Jahren die ältesten Jagdwaffen der Menschheit gefunden worden. Die Entdeckung der etwa 300.000 Jahre alten Holzspeere an der Grenze zu Sachsen-Anhalt galt als eine Sensation.

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Das 2013 eröffnete Erlebniszentrum hatte 15 Millionen Euro gekostet und stand wegen der hohen Kosten von Anfang an in der Kritik. Zuletzt hatte Ende 2018 der Bund der Steuerzahler von einem „Subventionsgrab“ gesprochen und Minister Thümler den Negativpreis „Fass ohne Boden“ überreicht. (dpa)