Helmstedt 

Kult-Imbiss in Helmstedt schließt - und eine ganze Stadt ist traurig

Pommes Heinz schließt seinen Laden. So ergreifend nimmt er Abschied.
Pommes Heinz schließt seinen Laden. So ergreifend nimmt er Abschied.
Foto: privat

Helmstedt. Er gehört zum Stadtbild in Helmstedt wie der Hausmannsturm und das Rathaus - der „Kalt- und Heiß-Imbiss“ am Gröpern 1. Doch jetzt ist Schluss. Nach über 50 Jahren schließt der Laden seine Türen.

„Pommes Heinz“, wie die Helmstedter ihren Heinrich Arndt nennen, muss aus gesundheitlichen Gründen das Geschäft aufgeben. Mit einer Botschaft verabschiedet er sich nun. Das Bild wird überall in den sozialen Netzwerken geteilt.

Helmstedt: „Pommes Heinz“ verabschiedet sich

„Ich danke allen, die mich über die vielen Jahre hindurch als Gäste und vielfach auch als Freunde begleitet haben und mit mir so manche schönen, spannenden und auch anstrengenden Stunden durchgemacht haben“, schreibt der 75-Jährige.

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Helmstedter sind traurig: „Da wird was fehlen“

Viele Bürger sind traurig und tun das auch kund. „Er hat sich seinen Ruhestand verdient, aber in Helmstedt geht etwas Außergewöhnliches verloren“, heißt es beispielsweise in einer Facebook-Gruppe. „Da wird was fehlen“, schreibt ein anderer. Die Helmstedter sind sich einig - der Imbiss war Kult.

Seit 1968 hat „Pommes Heinz“ in dem Imbiss gearbeitet. Zunächst als Angestellter, etwas später dann als Leiter des Ladens. Und das hat er bis zum Schluss mit Leidenschaft getan. Aber nun heißt es Abschied nehmen. Seinen Kunden und Freunden wünscht er eine gute Zeit und vor allem Gesundheit. (abr)