Helmstedt 

Hundehasser in Emmerstedt unterwegs? - Hund stirbt beinahe an Giftköder

Symbolbild
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Foto: dpa

Emmerstedt. Beinahe ist ein Hund in Emmerstedt an einem Giftköder gestorben. Wie die „Helmstedter Nachrichten“ berichten, ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag, als eine 58-Jährige mit ihrem Hund am Heidberg unterwegs war.

Der Golden Retriever habe den Köder am Pastorenweg gefressen, das bestätigt auch die Polizei Helmstedt auf Nachfrage von news38.de. Kurz nach dem Verspeisen sie es dem Hund schlecht gegangen, Blut sei ihm aus der Nase gelaufen.

Hund frisst Giftköder in Emmerstedt: Halterin fährt sofort in Tierklinik

Daraufhin habe sich die 58-Jährige sofort auf den Weg in die Tierklinik nach Königslutter gemacht. Dort konnte man ihrem Vierbeiner glücklicherweise helfen.

Laut „Helmstedter Nachrichten“ deute das Symptom der Blutung auf Rattengift hin. Ob es sich tatsächlich um diese Substanz handelt, kann die Polizei jedoch nicht bestätigen.

Fälle mit Giftködern oder Rasierklingen in Futterstückchen würden laut Polizei immer mal wieder im Landkreis vorkommen - jedoch nicht häufiger als in anderen Regionen auch.

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Hunde-Hasser unterwegs: Vor allem im Harz gab es viele Fälle

Im Harz gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Fälle mit Giftködern. So zum Beispiel in Bad Harzburg, dort konnte ein Mann sein Tier gerade noch davon abhalten, den Köder zu fressen. Anfang Juni wurden beispielsweise auch gefährliche Köder in St. Andreasberg ausgelegt. Dort wurden scharfkantige Schrauben in rohen Fleischstückchen gefunden.

Polizei appelliert: Habt beim Spazierengehen ein Auge auf euren Vierbeiner

Damit die Tiere erst gar nicht einen solchen Köder fressen, rät die Polizei, beim Spazierengehen immer ein Auge auf seinen Vierbeiner zu haben. Und bemerke man, dass das Tier etwas gefressen hat, könne man die Umgebung absuchen und schauen, ob noch ein Rest des Gefressenen vorhanden ist.

Wer merkt, dass sein Liebling sich nach einem Spaziergang komisch verhält oder Schmerzen hat, der solle sofort eine Tierklinik aufsuchen. So wie es auch die Frau aus Helmstedt getan hat, die ihrem Golden Retriever damit vermutlich das Leben gerettet hat. (abr)