Helmstedt 

Zu viel Zuspruch? Rave-Festival in Helmstedt abgesagt – neuer Ort steht schon fest

Das Festival wurde spontan von Helmstedt nach Braunschweig verlegt (Symbolbild).
Das Festival wurde spontan von Helmstedt nach Braunschweig verlegt (Symbolbild).
Foto: imago images / Reichwein

Helmstedt. Das "Rave in the Sun"-Festival in Helmstedt wurde abgesagt. Oder besser gesagt: Das Event wurde nach Braunschweig verlegt. Der Zuspruch sei zu groß gewesen – so begründen es die Veranstalter, er Kulturverein der elektronischen Tanzmusik e.V.. Man sei überwältigt und rechne mit mehr als 1.000 Besuchern.

Eigentlich sollte der Rave am 3. August im Kaisergarten Helmstedt über die Bühne gehen. Das Gelände sei jetzt aber zu klein, auch das Gastro-Angebot könne nicht so spontan erweitert werden. "Es sprengt alles den von uns vorgesehenen Rahmen", heißt es bei Facebook.

Kurzfristig habe man nach Absprache mit den Städten Helmstedt und Braunschweig eine neue Location gefunden. Auch das Datum ist neu: Das "Rave in the Sun"-Festival solle jetzt am 31. August am Kennelwegplatz / Gleisdreieck in Braunschweig stattfinden. Hier könnten die Besucher dann auch länger feiern - von 14 bis 4 Uhr.

Shitstorm bei Facebook

Die Reaktionen bei Facebook ließen nicht lange auf sich warten. "So kann man auch versuchen, die Leute zu verarschen", schreibt Daniela. "Ich denke eher, die Zusage war so mau, dass ihr Schiss vor einem Reinfall habt! Vorher habt ihr immer geschrieben, wenn Gelände voll, dann lasst ihr keinen mehr rein", so Sven.

Raver aus Helmstedt sind enttäuscht

"Habe mich eigentlich darauf gefreut, dass mal was bei uns los ist", gibt sich Bernd enttäuscht. Es gehe nur um den Profit. Und nicht um Heimatliebe. Ähnlich sieht es Natalie: "Also doch wieder in die Großstadt verlegen und Helmstedt bleibt wieder außen vor und es passiert hier gar nichts. Super!"

"Super, danke. Hatte mir extra frei genommen und mich gefreut, dass mal wieder was in Helmstedt los ist... In Braunschweig könnt ihr alleine feiern", verabschiedet sich Shelly. "Shitstorm hausgemacht. Sehr schade", findet Tano.

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Immerhin: Jetzt will der Veranstalter nach eigenen Angaben zusammen mit der Stadt Helmstedt versuchen, wenigstens für das kommende Jahr eine passende Location in Helmstedt zu finden. (ck)