Helmstedt 

Landkreis Helmstedt: Förster im Wald unterwegs – dann machen sie eine unfassbare Entdeckung

Foto: Landkreis Helmstedt

Helmstedt. Umweltsauerei im Landkreis Helmstedt: Förster im Lappwald zwischen Querenhorst und Rottorf am Klei haben am vergangenen Freitag gleich an zwei Stellen ihren Augen nicht getraut: Dort lag Asbest-Zement, und zwar nicht wenig. An beiden Stellen hatten unbekannte Täter jeweils etwa 75 Quadratmetern Wellasbest-Zementplatten gestapelt. Gewicht: je 1,5 Tonnen.

Auch Förster der Revierförsterei Mariental entdeckten diese Art von Asbest-Zement in ihren Wäldern. Dort lagen am ehemaligen Kolonnenweg auf halber Strecke zwischen dem Brunnental und Walbeck 25 bis 30 weitere Platten.

Landkreis Helmstedt: Förster entdecken Asbest-Zement

Es ist nicht das erste Mal, dass solche Asbest-Platten gefunden wurden. Am 5. September fand die Polizei Königslutter Wellasbestzement südlich des Autobahnparkplatzes Uhry.

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Der Landkreis Helmstedt schätzt, dass es ihn - und damit den Steuerzahler - etwa 2000 Euro kosten wird, die giftigen Baustoffe zu entsorgen - den Personalaufwand nicht mal miteingerechnet.

Landkreis Helmstedt geht von illegalem Gewerbe aus

Weil die Platten vergleichsweise gut gestapelt sind, geht der Landkreis davon aus, dass es sich um illegales Gewerbe handelt.

Der oder die Täter haben eine schwerwiegende Umweltstraftat begangen, betont der Landkreis Helmstedt. Und bittet um Hinweise, um den oder die Täter zu ermitteln:

  • Wer kann Angaben zu den möglichen Tätern machen?
  • Wer hat ein größeres Transportfahrzeug (größerer Kastenwagen, evtl. auch überladener PKW mit großem Anhänger) in dem o.g. Waldstück bzw. auf den Feldwegen in der Nähe des Autobahnparkplatzes gesehen?
  • Wo wurden in den vergangenen Wochen in der jeweils näheren Umgebung Dächer, Garagen, Stallungen abgedeckt, die mit Wellasbestplatten gedeckt waren?

Hinweise nehmen die örtlichen Polizeidienststellen und der Geschäftsbereich Abfallwirtschaft, Wasser und Umweltschutz unter der Telefonnummer 05351 / 121 – 2518 oder per E-Mail unter wildermuell@landkreis-helmstedt.de entgegen. (lin)