Helmstedt 

A39: Mann fährt auf Autobahn und entdeckt DAS – „Was sollen diese Dinger machen?“

Diese Masten stehen an der A39 – nicht alle Autofahrer wissen, was es damit auf sich hat.
Diese Masten stehen an der A39 – nicht alle Autofahrer wissen, was es damit auf sich hat.
Foto: imago/privat/Collage

Cremlingen/Scheppau. Mysteriöse Kameras in sechs Metern Höhe an der A39 verwirren einige Autofahrer östlich von Braunschweig.

In sozialen Medien wird gerätselt, was es mit den Masten zwischen den rund acht Autobahn-Kilometern zwischen Cremlingen und Scheppau auf sich hat. „Was sollen diese Dinger machen?“, fragt zum Beispiel Jens bei Facebook.

A39: Mysteriöse Masten dienen der Forschung

Keine Angst, es handelt sich nicht um neuartige Blitzer. Die Masten gehören zum 280 Kilometer großem „Testfeld Niedersachsen“ und sollen Forschern reale Verkehrsdaten von der A39 liefern. Aus der Vogelperspektive erfassen die Kameras Fahrverhalten und Verkehrsfluss.

Die gewonnenen Daten fließen dann unter anderem ans Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die DLR-Verkehrsforscher wollen zum Beispiel Fahrerassistenzfunktionen verbessern. Auch das Thema Sicherheit spielt eine Rolle.

Demnach werden auch verschiedene Szenarien zur Einführung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge simuliert, auch die Wirksamkeit neuer Verkehrsdienste werden getestet.

Auch VW und Conti mischen mit

Das Testfeld ist auch eine offene Plattform für die Industrie, weshalb auch etwa Continental hier unterwegs ist und forscht. Auch VW und der ADAC mischen mit.

Wichtig bei der ganzen Sache: Die Fahrzeuge werden anonymisiert. Die Forscher bekommen lediglich Auskunft über die Anzahl der Fahrzeuge, die Fahrzeugklasse und die Fahrtverläufe.

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Über den Halter oder den Fahrer des Wagens sollen keine Informationen gespeichert werden. >> Hier findest du mehr Infos zum Testfeld Niedersachsen (red)