Helmstedt 

Kreis Helmstedt: Männer schießen auf Flüchtlinge – mutiger Passant bringt sich in große Gefahr

In Schöningen haben vier Männer mit einer Schreckschusswaffe auf sechs Passanten geschossen. Darunter vier Flüchtlinge. (Symbolbild)
In Schöningen haben vier Männer mit einer Schreckschusswaffe auf sechs Passanten geschossen. Darunter vier Flüchtlinge. (Symbolbild)
Foto: Patrick Seeger/dpa

Schöningen. Unglaubliche Szenen im Kreis Helmstedt! Vier Männer sollen in Schöningen im Kreis Helmstedt auf mehrere Passanten geschossen haben – darunter auch auf vier Flüchtlinge von der Elfenbeinküste.

Deshalb ermittelt die Polizei wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen das Quartett (52, 50, 34 und 29 Jahre).

Kreis Helmstedt: Männer schießen auf Flüchtlinge

Wie die Polizei mitteilt, werden die Männer beschuldigt, Schüsse aus einer Schreckschusswaffe mit Leuchtmunition auf insgesamt sechs Passanten in Schöningen im Kreis Helmstedt abgegeben zu haben. Glücklicherweise sei keines der Opfer verletzt worden.

Unter den Passaten seien vier Flüchtlinge von der Elfenbeinküste gewesen, darunter auch ein gerade einmal fünf Monate altes Kleinkind.

Die vier Tatverdächtigen sollen gegen 20.30 Uhr auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Eichendorffstraße gestanden haben, als sie die Schüsse abfeuerten. Die Geflüchteten hielten sich zu der Zeit an einem dort abgestellten Fahrzeug auf.

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Mutiger Passant aus Schöningen greift ein – und verhindert Schlimmeres

Ein 39 Jahre alter Mann aus Schöningen und seine 41 Jahre alte Begleiterin seien zufällig dort vorbeigekommen. Dank ihres mutigen Eingreifens konnten sich alle in Sicherheit bringen, berichtet die Polizei.

Dabei wäre dem Mann seine Hilfsbereitschaft beinah selbst zum Verhängnis geworden. Einer der Schüsse habe den mutigen 39-Jährigen nur knapp verfehlt.

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Viele Polizeibeamte im Einsatz

Die Polizei arbeitete bei dem Vorfall in Schöningen zusammen. So waren Beamte aus Schöningen, Helmstedt, Königslutter und Wolfsburg vor Ort und stellten die Tatverdächtigen noch in der Wohnung. Auch die Schreckschusspistole samt Munition wurde sichergestellt.

Die Beamten prüfen nun nach eigenen Angaben einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat. (red)