Helmstedt 

Kreis Helmstedt: Irre Verfolgungsfahrt! Polizisten staunen nicht schlecht, als sie den Raser endlich stellen

In Königslutter im Kreis Helmstedt wollte die Polizei einen VW Tiguan kontrollieren. Aber das gestaltete sich gar nicht so einfach... (Symbolbild)
In Königslutter im Kreis Helmstedt wollte die Polizei einen VW Tiguan kontrollieren. Aber das gestaltete sich gar nicht so einfach... (Symbolbild)
Foto: Polizei

Königslutter. Im Kreis Helmstedt hat sich ein Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Dabei war er teilweise so schnell, dass die Polizei vorsichtshalber Abstand hielt und per Funk Verstärkung rief.

Alles begann um kurz vor 3 Uhr auf der Wolfsburger Straße in Königslutter. Die Polizisten wollten den Fahrer des VW Tiguan kontrollieren. Aber anstatt anzuhalten, gab der Fahrer Vollgas, schreibt die Polizei Helmstedt.

Kreis Helmstedt: Fahrer gibt in Königslutter Vollgas

Der Fahrer fuhr in Richtung Ochsendorf. Dabei kam ihm auch ein Auto entgegen, mit dem er fast zusammenkrachte.

Tatsächlich gelang es dem Raser die Polizei abzuhängen. In Ochsendorf war er außer Sichtweite der Beamten. Aber: Eine Streife entdeckte den VW Tiguan, er stand verlassen auf einer Verbindungsstraße zwischen Ochsendorf und Uhry.

Polizei stellt Fahrer und Beifahrer – sie sind alle sehr jung

Es folgte eine intensive Fahndung – mit Erfolg. Die Polizei konnte den erst 17-jährigen Fahrer genauso ausfindig machen wie seinen 18-jährigen Kumpel und zwei 16-jährige Mädchen, die alle in dem Auto gesessen hatten!

Einen Führerschein hatte der Teenager noch nicht, sondern war erst dabei, einen zu machen. Das kann er jetzt erstmal vergessen. Der VW Tiguan gehört dem Vater des polizeibekannten 17-Jährigen. Sein Papa hatte laut Polizei Helmstedt geschlafen und von der verbotenen Spritztour nichts mitbekommen.

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Bei dem 17-Jährigen stellten die Beamten mit einem Drogenschnelltest fest, dass er unter dem Einfluss von THC, dem Wirkstoff aus Cannabisprodukten, stand. Er muss sich jetzt strafrechtlich verantworten wegen

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis,
  • Fahren unter Drogeneinfluss und
  • Straßenverkehrsgefährdung.

Der Fahrer des Autos, mit dem der Raser beinahe zusammenprallte, wird noch von der Polizei gesucht – als wichtiger Zeuge (Telefonnummer: 05353/941050). (ck)