Helmstedt 

Helmstedt: Wohnhaus und Scheune in Grasleben stehen in Flammen – Augenzeugin: „Man steht da und ist wie versteinert"

Im Kreis Helmstedt gerieten ein Wohnhaus und die angrenzende Scheune in Brand.
Im Kreis Helmstedt gerieten ein Wohnhaus und die angrenzende Scheune in Brand.
Foto: Feuerwehr Grasleben

GRasleben. Dramatischer Einsatz im Kreis Helmstedt!

In der Gemeinde Grasleben kam es am frühen Dienstagmorgen zum Brand eines Wohnhauses mit angrenzender Scheune. Rund 100 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.

Kreis Helmstedt: Wohnhaus und Scheune brennen nieder

Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen in einem Wohnhaus in Grasleben (Kreis Helmstedt) aus, die Feuerwehr Grasleben wurde gegen 4.30 Uhr informiert. Nachbarin Nicole Köch hatte das Feuert bemerkt und sofort die Einsatzkräfte gerufen.

„Die Feuerwehr war wahnsinnig schnell vor Ort", erzählt sie. „Doch gefühlt ist es wahnsinnig lang."

Als die ersten Löschkräfte dann eintrafen, standen das Wohnhaus und die angrenzende Scheune bereits voll in Flammen. Die einzige gute Nachricht: Die Bewohner waren nicht zu Hause, niemand wurde verletzt.

100 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Löscharbeiten stellten sich als aufwändig heraus, da dass Löschwasser über eine lange Wegstrecke von einem Schwimmbad in Grasleben abgepumpt werden musste.

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Weil die Schläuche quer durch den Ort verlegt werden mussten, wurde die Durchgangsstraße für den Verkehr gesperrt. Außerdem wurde der Strom am Einsatzort und der Umgebung abgestellt, berichtet Helmstedter Feuerwehrsprecher Andreas Meißner.

Nachbarin geschockt: „Unbegreiflich für mich"

Bei dem Einsatz waren 100 Feuerwehrleute und zwei Drehleiter-Fahrzeuge vor Ort. Die akuten Löscharbeiten dauerten bis etwa sieben Uhr, anschließend war ein Nachlöschen weiter notwendig.

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Nachbarin Nicole Köch steht noch immer unter Schock. „Es ist unbeschreiblich", erzählt sie. „Man steht da und sie wie versteinert, es ist unbegreiflich für mich."

Die Polizei schätzt den Schaden derzeit auf etwa 600.000 Euro. Die Brandexperten des Kriminalermittlungsdienstes haben die Untersuchungen zur Ursache aufgenommen.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, sei Brandstiftung als Brandursache nicht auszuschileßen. Wir ermitteln in alle Richtungen, so ein Beamter. Daher interessieren sich die Ermittler konkret für Beobachtungen im Bereich des Brandortes in der Straße Im Winkel ab 03.00 Uhr.

Zeugen, die Personen, Fahrzeuge oder auch Fahrradfahrer in dem Bereich beobachtet haben, setzen sich bitte mit der Polizei Helmstedt unter der Rufnummer 05351-5210 in Verbindung. (kv/abr)