Helmstedt 

Helmstedt: Autofahrer kracht gegen Mauer – und stirbt kurz danach

In Helmstedt hat es einen schlimmen Unfall gegeben. Ein Mann kam dabei ums Leben.
In Helmstedt hat es einen schlimmen Unfall gegeben. Ein Mann kam dabei ums Leben.
Foto: Matthias Strauss

Helmstedt. Nach einem schweren Unfall in Helmstedt ist ein Autofahrer verstorben. Der 79-jährige Mann war am Mittwochvormittag in der Innenstadt gegen eine Mauer gekracht.

Laut Polizei Helmstedt war der Senior gegen 8.40 Uhr vom Parkplatz aus mit aufheulendem Motor über einen Fußweg gefahren und dann gegen die Mauer geprallt. Noch sei völlig unklar, wieso es zu dem Unfall kam. Es sei aber möglich, so ein Beamter, dass der Fahrer Brems- und Gaspedal verwechselt hatte.

Tödlicher Unfall in Helmstedt

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Helmstedt und Barmke mussten den im völlig zerstörten Autowrack an den Beinen eingeklemmten Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Der lebensgefährlich verletzte Mann kam ins Klinikum, wo er nach Polizei-Angaben kurz darauf starb.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es im Bereich der Helmstedter Edelhöfe zu massiven Verkehrsbehinderungen. Auch der Rettungsdienst musste sich durch den Verkehr schlängeln.

Eine Zeugin sagte, dass es an der Unfallstelle sehr eng sei: „Es ist gar nicht machbar, dass hier von beiden Seiten Autos langfahren. Ein so schwerer Unfall war nur eine Frage der Zeit. Wenn mein kind hier lang gegangen wäre – dann wäre es nicht mehr da gewesen.“

Schwieriger Einsatz für Feuerwehr Helmstedt

Für die Feuerwehr Helmstedt war der Einsatz nicht ganz einfach. Ein Sprecher sagte zu news38.de, dass es sich bei dem Toyota um ein Hybrid-Fahrzeug handelte. „Wir mussten erstmal gucken, wo die ganzen Sicherheitseinrichtungen verbaut worden waren, um das Auto stromlos zu schalten“, so ein Sprecher.

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Das geschehe mit Rettungskarten. „Das sind kleine Datenblätter, in denen für die Feuerwehr sofort ersichtlich ist, wo sich Airbags, Kabel oder andere Sicherheitseinrichtungen verbergen. Dies ist eine große Hilfe, insbesondere bei der wachsenden Anzahl an neuen Fahrzeugtypen wie Hybrid, Erdgas oder rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen“, hieß es.

Polizei sucht bestimmte Zeugin

Das Auto wurde abgeschleppt, es entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. Der Polizei liegen Hinweise auf eine bestimmte Zeugin vor. Sie soll den Unfall beobachtet haben, aber dann weitergegangen sein.

Diese wichtige Unfallzeugin gebeten, sich mit der Polizeiwache in Helmstedt unter der Rufnummer 05351/5210 in Verbindung zu setzen.

Der Unfall in Helmstedt war bereits der dritte Unfall mit Todesfolge in unserer Region innerhalb von zwei Tagen. Am Dienstag war ein Lkw-Fahrer an der A2 ums Leben gekommen. Kurz darauf verunglückte ein Motorradfahrer im Harz tödlich. (ck)