Niedersachsen 

A7: Polizei mit erschreckender Entdeckung bei Kontrolle – ein Fall ist besonders heftig

Die Polizei zog eine erschreckende Bilanz nach den Kontrollen am Sonntag auf der A7.
Die Polizei zog eine erschreckende Bilanz nach den Kontrollen am Sonntag auf der A7.
Foto: Polizei

Göttingen/Hildesheim. Eine erschreckende Bilanz zieht die Polizei nach Alkokolkontrollen auf der A7 am Sonntag.

Besonders Lkw-Fahrer standen bei den Kontrollen auf den Parkplätzen Göttingen, Hildesheimer-Börde und weiteren Autohöfen auf der A7 im Fokus. Insgesamt nahmen die Beamten 223 Brummi-Fahrer unter die Lupe.

Trauriger Tagessieger: Ein Fahrer aus der Ukraine mit 3,02 Promille, der auch noch weiterfahren wollte.

Kontrolle auf A7: Erschreckende Bilanz

Bei 35 Fahrern konnte festgestellt werden, dass sie getrunken hatten. 15 von ihnen hatten einen Promillewert unter 0,5 Promille, 13 lagen zwischen 0,5 und 1,09 Promille, sieben überstiegen den Promillewert von 1,1 deutlich. Wie die Polizei schreibt, stammen die Fahrer mehrheitlich aus osteuropäischen Staaten wie Polen, Lettland und der Ukraine.

Neben dem 39-jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine, fiel der Polizei ein Fahrer aus Rumänien auf. Der 37 Jahre alte Mann hatte 2,73 Promille. Um eine Weiterfahrt zu verhindern wurden Fahrzeug- und Frachtdokumente abgenommen.

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"Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten oder Toten vorprogrammiert"

In ihrer Mitteilung ist sich die Polizei Göttingen sicher: "Bei solchen Alkoholbeeinflussungen wären Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten oder Toten vorprogrammiert gewesen." Sie hält die Ergebnisse des Präventionseinsatzes für "erschreckend".

"Wir kommen beim Truckerstammtisch und auch während der Kontrollen auf den Parklätzen mit den LKW-Fahrern ins Gespräch; es geht um Alkohol und Drogen am Steuer, Ablenkung und auch Fahrerassistenzsysteme", so die Polizei.

Aufgrund der vielen Vorfälle möchten die Beamten auch in Zukunft Lkw-Fahrer auf der A7 stärker kontrollieren. Besonders Sonntagabends seien die Kontrollen besonders "lohnenswert". Denn viele Fahrer nutzen die Sonntagsfahrverbote, um sich zu betrinken. (mb)