Niedersachsen 

Niedersachsen: Razzia in Hannover gegen mögliche Islamisten

Die Polizei hat bundesweit Objekte durchsucht. (Symbolbild)
Die Polizei hat bundesweit Objekte durchsucht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Hannover/Osnabrück. Bei einer bundesweiten Razzia gegen mutmaßliche Unterstützer der radikalislamischen Hamas haben Polizisten in Niedersachsen drei Objekte durchsucht.

Festgenommen worden sei bei der Aktion im Bereich der Polizeidirektionen Hannover und Osnabrück am frühen Mittwochmorgen niemand, teilte das Innenministerium in Hannover mit. Beschlagnahmt wurden demnach Datenträger und Unterlagen, aus denen sich Hinweise auf eine mögliche Hamas-Unterstützung ergeben könnten.

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Bundesweite Razzia

Diese würden nun ausgewertet. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, wurden rund 90 Gebäude auch in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein durchsucht.

Die Hamas ist laut Verfassungsschutz über eine Unterorganisation in Deutschland vertreten. Es handelt sich um den 1981 im Islamischen Zentrum München gegründeten Islamischen Bund Palästina. In Niedersachsen sind nur einzelne Mitglieder und Funktionäre dieser Vereinigung ansässig, heißt es im jüngsten Verfassungsschutzbericht. (dpa)