Niedersachsen 

Student aus Göttingen unter Terrorverdacht – deutsche Ermittler stecken in der Sackgasse

Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle kommt nicht weiter (Archivbild).
Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle kommt nicht weiter (Archivbild).
Foto: Silas Stein/dpa

Göttingen. Im Fall eines zu Jahresbeginn in Ägypten festgehaltenen Studenten aus Göttingen, dem angeblich Terrorverbindungen angelastet wurden, haben deutsche Ermittlungen zu nichts geführt.

Ägypten soll Protokolle schicken

Deswegen sei Ägypten nun gebeten worden, den Inhalt seiner Ermittlungen sowie Vernehmungsprotokolle zur Verfügung zu stellen, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Celle. Der 23-jährige Deutsch-Ägypter war nach zwei Wochen wieder freigekommen und nach Göttingen zurückgekehrt.

Zeitung: Mann aus Göttingen wollte zum IS

Eine staatlich gelenkte ägyptische Zeitung hatte unter Verweis auf Behördeninformationen damals berichtet, der Student habe sich der Terrorgruppe Islamischer Staat auf der Sinai-Halbinsel anschließen wollen.

Mehr zu dem Fall:

Auf Grundlage der Berichte hatte die deutsche Behörde geprüft, ob es Anhaltspunkte für hier verfolgbare Straftaten gibt. (dpa)