Niedersachsen 

Sternschnuppen ohne Ende: Dann lohnt es sich, länger wach zu bleiben

Am nächtlichen Himmel haben Sternschnuppenjäger was zu gucken. (Archivbild)
Am nächtlichen Himmel haben Sternschnuppenjäger was zu gucken. (Archivbild)
Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Nachteulen und Sternengucker erwartet in der Nacht vom 22. auf den 23. April ein Spektakel am nächtlichen Himmel. Denn: Besonders in dieser Nacht flitzen tausende Sternschnuppen über den Himmel Deutschlands.

Von Mitte bis Ende April durchziehen die sogenannten Lyriden, also Sternschnuppen aus dem Sternbild Leier, den Himmel. der Meteorstrom entsteht durch Staubteilchen, die ein Komet namens Thatcher verliert, wenn seine Umlaufbahn die Erde kreuzt.

Jedes Jahr im April können wir am Himmel das Spektakel wieder beobachten. Im Sommer dürfen wir uns dann schon auf die Perseiden freuen.

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Bis zu 20 Schnuppen fliegen über den Himmel

Das Maximum an Sternschnuppen werde laut Informationen von wetter.com in der Nacht vom 22. auf den 23. April, also von Ostermontag auf Dienstag, erwartet. Dann können bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde über den Nachthimmel flitzen.

Doch auch in den Nächten davor und danach blitzen jede Stunde rund zehn Sternschnuppen auf. Grundsätzlich lässt sich das Himmelsspektakel am besten nach Mitternacht bis zum Morgengrauen verfolgen.

Wetter wird top, aber der Mond überstrahlt alles

"Glasklarer Himmel, wenig Dunst, trockene Luft. Die Wetterbedingungen sind in vielen Regionen Deutschlands in den nächsten Nächten richtig gut, oft sogar perfekt. Nur im Südwesten könnte es in der Nacht vom 16. auf den 17. April ein paar dichtere Wolkenfelder geben. Auch für die Nächte rund um Ostern erwarten wir einen meist klaren Himmel und gute Bedingungen", fasst wetter.com Meteorologe Andreas Machalica die kommende Wetterlage zusammen.

Abstriche müssen "Himmelsgucker" allerdings aufgrund des Vollmonds am Freitag hinnehmen: "Der Oster-Vollmond stört die Sternschnuppen-Show ganz erheblich. Nicht nur am Freitag, sondern auch die Nächte davor und danach werden mondhell, was viele schwächere Sternschnuppen überstrahlen wird", erklärt Andreas Machalica.