Niedersachsen 

Keine Kippen am Steuer: Politik will in Niedersachsen härter durchgreifen

In Niedersachsen soll das Rauchen im Auto in gewissen Fällen eingeschränkt werden. (Symbolbild)
In Niedersachsen soll das Rauchen im Auto in gewissen Fällen eingeschränkt werden. (Symbolbild)
Foto: imago stock&people / imago/imagebroker

Bremen/Hannover. Bremen will mit Niedersachsen und anderen Bundesländern einen neuen Vorstoß für ein Rauchverbot in Autos unternehmen, wenn Kinder und Schwangere mitfahren.

"Passivrauchen ist eine Gefahr für unsere Kinder, und diese Gefahr besteht natürlich auch bei Schwangeren", sagte Bremens Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) dem "Weser-Kurier" (Montag).

Gerade in kleinen Räumen komme es schnell zu erheblichen Belastungen. "Es ist meiner Meinung nach nicht zu viel verlangt, dass Erwachsene da Rücksicht nehmen", meinte Quante-Brandt.

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Wenn die Bundesregierung nicht bald handele, wolle sie einen neuen Anlauf der Länder erreichen.

Bereits im vergangenen Herbst hatten die Gesundheitsminister sich für ein entsprechendes Verbot eingesetzt und dabei Unterstützung von der Bundesärztekammer bekommen. Mit einem Verbot würden Ungeborene und Kinder besser vor den schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden durch Passivrauchen geschützt, hieß es. (dpa)