Niedersachsen 

Polizei-Panne in Hannover: SEK dringt bei Razzia in falsche Wohnungen ein

Das SEK in Hannover lag in den meisten Fällen richtig. Aber nicht in allen (Archivbild).
Das SEK in Hannover lag in den meisten Fällen richtig. Aber nicht in allen (Archivbild).
Foto: Boris Roessler/dpa

Hannover. Bei einer Drogenrazzia im Raum Hannover haben Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) drei Mal die falschen Türen eingetreten. Die Beamten irrten sich bei 3 von 57 am vergangenen Mittwoch durchsuchten Wohnungen in der Adresse, wie das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen am Sonntag bestätigte. Zuvor hatte die "Neue Presse" darüber berichtet.

Zu laut: Razzia hatte sich rumgesprochen

In einem Fall habe ein in der Wohnung vermuteter Drogendealer hausintern die Wohnung getauscht, ohne sich umzumelden. Als die Einsatzkräfte dann vor der richtigen Wohnung standen, verzichteten sie auf die gewaltsame Öffnung: Das Eindringen in die falsche Wohnung war so laut gewesen, dass die Razzia im Haus bereits bekannt war.

Mann soll mehr als zwei Tonnen Marihuana verkauft haben

Bei der Razzia mit 450 Beamten nahmen Fahnder in Hannover einen 28-Jährigen fest, der mehr als zwei Tonnen Marihuana im Wert von 2,6 Millionen Euro geschmuggelt und verkauft haben soll. (dpa)