Niedersachsen 

Garbsen: Meerschweinchen während Unwetter ausgesetzt - die Polizei hat einen traurigen Verdacht

Die Polizei hat das Meerschweinchen an einem Feldweg gefunden und dann ins Tierheim gebracht.
Die Polizei hat das Meerschweinchen an einem Feldweg gefunden und dann ins Tierheim gebracht.
Foto: Polizei Hannover

Garbsen. Eine traurige Entdeckung hat die Autobahnpolizei Hannover an einem Feldweg bei Schloß Ricklingen in Garbsen machen müssen: Unbekannte haben ein Meerschweinchen während des Unwetters ausgesetzt. Das berichtet die Polizei Hannover.

Das Meerschweinchen hatte lediglich etwas Heu und Stroh, ansonsten war es dem Regen ausgesetzt. Wie die Polizei berichtet, hatte das Tier tumorartige Geschwülste. Die Beamten gehen davon aus, dass die Erkrankung der Grund für das Aussetzen an einem Feldweg in Garbsen war.

Kurzerhand brachte die Polizei das Meerschweinchen dann ins Tierheim, wo sich nun um das Männchen gekümmert wird.

Die Polizei Hannover hat die Geschichte des Tierchens auch auf Facebook geteilt.

Dort teilen die Beamten auch einen Appell des Tierheims mit den Nutzern: "Sollte man sich dazu entscheiden, sein Tier abzugeben, dann kommen Sie doch bitte persönlich zu uns. Einfacher geht es doch nicht! Die Tiere werden in der Wildnis ihrem Schicksal überlassen, leider Gottes endet dies meist mit dem Tod der Tiere. Gerade kranke Tiere haben keine Chance!". (abr)