Niedersachsen 

Blutbad im Krankenhaus Hildesheim: Verdächtiger aus Salzgitter flüchtet von Tatort

(Symbolbild)
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Foto: Imago Images/Jochen Tack

Hildesheim/Salzgitter. In einer Klinik in Niedersachsen sollen sich erschreckende Szenen abgespielt haben. Ein Mann wurde in seinem Zimmer gefunden, inmitten von Blut und Glasscherben. Er war lebensbedrohlich verletzt. Von seinem 33 Jahre alten Zimmernachbarn fehlte hingegen jede Spur.

Mann aus Salzgitter sticht in Klinik auf Zimmernachbarn ein

Der 33-Jährige aus Salzgitter soll am Mittwoch in der Klinik in Hildesheim auf seinen 85 Jahre alten Zimmernachbarn eingestochen haben und am Hals eine tiefe Schnittverletzung hinterlassen haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Ermittelt werde wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Patient aus Salzgitter schneidet Mann in Hals

Das Opfer habe nach der Attacke zunächst in Lebensgefahr geschwebt. Nach einer Notoperation sei der Zustand des 85-Jährigen aus Delligsen jetzt aber wieder stabil.

Verdächtiger flüchtet sich an Bahnhof

Den Verdächtigen aus Salzgitter griff die Polizei wenig später am Bahnhof auf. Auch an ihm fanden sich Blutspuren.

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Am Donnerstag wurde der Mann dann dem Haftrichter vorgeführt. (aj, dpa)