Niedersachsen 

Hubschrauber der Bundeswehr stürzt in Niedersachsen ab: Arbeiten an Unfallstelle fast abgeschlossen

Mit einem Autokran werden an der Absturzstelle eines Hubschraubers nahe Aerzen Wrackteile geborgen.
Mit einem Autokran werden an der Absturzstelle eines Hubschraubers nahe Aerzen Wrackteile geborgen.
Foto: Peter Steffen/dpa
  • Wieder ein Unfall mit einer Maschine der Bundeswehr.
  • Nach der Kollision von zwei Eurofightern trifft es nun die Besatzung eines Hubschraubers
  • Die Maschine stürzt in ein Getreidefeld in Niedersachsen.

Aerzen. Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist am Montag in Aerzen im Landkreis Hameln-Pyrmont abgestürzt. Wir halten euch in unserem Newsblog auf dem Laufenden.

Mittwoch, 03. Juli 2019

16.42 Uhr: Die Unglücksursache ist weiterhin völlig unklar. Es könne Wochen oder Monate dauern, bis der Abschlussbericht zur Unfallursache vorliege, so Baumgärtner.

15.45 Uhr: Die Arbeiten an der Unfallstelle sind weitgehend abgeschlossen. Spätestens am Donnerstag sollten alle Wrackteile abtransportiert sein, sagt der Pressestabsoffizier des Hubschrauberausbildungszentrums des Heeres in Bückeburg, Michael Baumgärtner.

Dienstag, 02. Juli 2019

15.51 Uhr: Beide Piloten seien zwar jung, aber erfahren gewesen. Sie sollten laut Ott in den kommenden zwei Jahren zu Fluglehrern ausgebildet werden. Wer von beiden die Maschine steuerte, sei noch unklar.

15.07 Uhr: "Wir trauern um unsere Kameradin", sagt Ott. Der 26-jährige Pilot, der überlebt habe, sei noch im Krankenhaus und werde psychologisch betreut: "Es geht ihm körperlich gut."

14.49 Uhr: Der Ort des Absturzes liegt an einer für Tiefflugmanöver festgelegten Strecke. Das sagt der Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums und General der Heeresfliegertruppe, Ulrich Ott. "Man kann dort bis zu drei Meter tief an den Boden heranfliegen, muss aber nicht."

11.31 Uhr: Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Hubschraubers mit einer Toten und einem Verletzten in Niedersachsenbleiben die übrigen Maschinen im Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum Bückeburg vorerst im Hangar.

10.21 Uhr: Der General Flugsicherheit soll die Unglücksursache aufklären. "Die Absturzursache ist bisher vollkommen unklar", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Abend nahe der Unglücksstelle.

"Deshalb ist der General Flugsicherheit jetzt hier vor Ort, um detailliert in den nächsten Tagen und Wochen der Ursache des Absturzes auf den Grund zu gehen." Der General Flugsicherheit ist eine Position mit eigener Abteilung im Luftfahrtamt der Bundeswehr.

"Es ist für uns ein tragischer Moment und ein tiefer Schmerz", sagte von der Leyen, die den Angehörigen der 25-jährigen Soldatin ihr Mitgefühl aussprach.

Montag, 01. Juli 2019

17.23 Uhr: In Folge des Absturzes habe zunächst ein Getreidefeld gebrannt, sagt ein Feuerwehrsprecher. Die Flammen wurden gelöscht. "Ein militärischer Sicherheitsbereich ist eingerichtet", teilt die Bundeswehr mit. Der Absturzort liegt nach Angaben von Anwohnern an einer viel beflogenen Übungsstrecke.

17.15 Uhr: Jetzt herrscht traurige Gewissheit: Ein Besatzungsmitglied ist bei dem Absturz ums Leben gekommen. Ein zweiter Mensch liege verletzt im Krankenhaus, sagt ein Bundeswehrsprecher.

15.53 Uhr: Die Bundeswehr hat den Absturz eines Schulungshubschraubers in Niedersachsen bestätigt. Die Maschine vom Typ Eurocopter EC 135 sei gegen 14 Uhr bei Dehmkerbrock, rund 30 Kilometer westlich von Hameln, verunglückt, sagte ein Bundeswehrsprecher am Montag.

Die Bundeswehr machte keine Angaben zum Schicksal der Menschen an Bord.

15.27 Uhr: Wie die "Bild" berichtet, soll es sich bei der möglicherweise verstorbenen Person um die Pilotin handeln. Außerdem gebe es noch einen Schwerverletzten. Der Hubschrauber soll voll ausgebrannt sein. Es soll sich nach Bild-Informationen um einen Bundeswehr-Hubschrauber von den Heeresfliegern Bückeburg handeln.

15.02 Uhr: Der Hubschrauber war nach Angaben der Polizei gegen 13.45 Uhr in der Nähe der Aerzener Ortschaft Dehmke abgestürzt. Zur Ursache gab es zunächst keine Angaben. Die Absturzstelle befinde sich in der Nähe eines Waldgebiets, sagte ein Sprecher der Gemeinde Aerzen. Dort seien Brände ausgebrochen. Die Feuerwehr sei im Einsatz.

14.50 Uhr: Ob die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig zum Unglücksort gerufen wird, ist noch nicht klar. Das bestätigte ein Sprecher gegenüber news38.de.

14: 38 Uhr: Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers handelt es sich um einen Hubschrauber der Bundeswehr.

+++Eurofighter-Pilot stirbt nach Crash in der Luft - Bundeswehr greift durch+++

14.16 Uhr: Nach ersten Polizeierkenntnissen gibt es möglicherweise mindestens ein Todesopfer. Weitere Details waren zunächst unklar.