Niedersachsen 

Hannover: Neonazis hetzen Hund auf Mann – aber wer ist das Opfer?

Nach einer Hunde-Attacke mitten in Hannover ermittelt die Polizei gegen drei Neonazis (Symbolbild).
Nach einer Hunde-Attacke mitten in Hannover ermittelt die Polizei gegen drei Neonazis (Symbolbild).
Foto: imago images / Aurora Photos

Hannover. Das Opfer, das von einem Hund in der Innenstadt von Hannover vor einer Woche gebissen worden sein soll, ist weiterhin unbekannt. Nach Polizeiangaben vom Sonntag konnte der dunkelhäutige Mann zunächst nicht gefunden werden, der nach dem Biss in den Oberschenkel verschwunden war.

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Drei mutmaßlich Rechtsradikale sollen ihn angepöbelt und dann einen Hund auf ihn gehetzt haben. Das Veterinäramt Hannover hat das Tier nach Polizeiangaben in Obhut genommen.

Hund aus Hannover galt als gefährlich

Wie die "HAZ" am Samstag berichtete, war der Hund bereits 2014 auffällig geworden, als er zwei andere Hunde gebissen hatte. Seitdem galt das Tier als gefährlich.

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Der Halter hatte eine sogenannte Haltungsgenehmigung. Dennoch trug der Hund bei der Attacke offenbar nicht den vorgeschriebenen Maulkorb. Der Staatsschutz in Hannover ermittelt gegen die drei Männer. (dpa)