Niedersachsen 

Sie flüchten vor Krieg und Verfolgung – in Niedersachsen finden sie Schutz

Die Zahl der Schutzsuchenden ist in Niedersachsen gestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der Schutzsuchenden ist in Niedersachsen gestiegen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Niedersachsen. Sie suchen Schutz vor Krieg und Verfolgung. Vor allem in Niedersachsen finden sie Zuflucht. Dort steigt die Zahl der Schutzsuchenden vor allem im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Mehr Schutzsuchende in Niedersachsen

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg oder Verfolgung suchen und in Niedersachsen registriert sind, ist Ende vergangenen Jahres auf 190.020 gestiegen.

Im Vergleich zu 2017 sei die Zahl der Schutzsuchenden im Ausländerzentralregister des Landes um 6,2 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Als Schutzsuchende gelten Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten.

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In Bremen waren vergangenes Jahr den Angaben zufolge 27.220 Schutzsuchende registriert, das entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs um 7,2 Prozent. Damit stieg die Zahl der Schutzsuchenden in Niedersachsen und Bremen im Jahresvergleich etwas stärker als im Bundesdurchschnitt (sechs Prozent).

Der Großteil der Schutzsuchenden hatte 2018 einen anerkannten Schutzstatus - in Niedersachsen gut 75 Prozent, in Bremen gut 84 Prozent.

Rund 30.000 Schutzsuchende mit unbefristeten Status

In Niedersachsen besaßen 28.565 Personen einen unbefristeten Schutzstatus, für weitere 114.430 Menschen wurde der Schutz befristet ausgesprochen.

In Bremen hatten 3175 Menschen einen unbefristeten und 19.705 Menschen einen zeitlich begrenzten Schutzstatus.

Die Zahl derjenigen, über deren Status Ende 2018 noch nicht entschieden war, betrug in Niedersachsen 28.325 Menschen. Das waren elf Prozent weniger als im Vorjahr.

In Bremen warteten noch 2645 Schutzsuchende auf eine Entscheidung - sechs Prozent mehr als 2017. (dpa, aj)