Niedersachsen 

"Wolfsbrigade": Razzien gegen Rechtsextreme – auch in Niedersachsen

"Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren", so die Bundesanwaltschaft (Archivbild).
"Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren", so die Bundesanwaltschaft (Archivbild).
Foto: Ralf Roeger/dpa

Karlsruhe/Hannover. Wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen, rechtsextremen Gruppierung hat die Bundesanwaltschaft Wohnungen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Nordrhein-Westfalen durchsuchen lassen.

Wo genau die Razzien in Niedersachsen stattfanden, wollte eine Sprecherin auf news38.de-Nachricht kommentieren. Laut dpa wurde ein Objekt im Großraum Göttingen durchsucht, nach NDR-Informationen in Staufenberg.

"Wolfsbrigade" und "Sturmbrigade" im Fokus

Wie die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe am Dienstag aber mitteilte, sollen sechs Beschuldigte 2018 innerhalb der Gruppierung "Wolfsbrigade" die Untergruppierung "Sturmbrigade" gebildet haben - eine Art "bewaffneter Arm" der "Wolfsbrigade".

Beschuldigte haben rechtsextreme Gesinnung

Ziel der Gruppierung sei das "Wiedererstarken eines freien Vaterlandes" nach dem "germanischen Sittengesetz", hieß es der Mitteilung zufolge. Die Beschuldigten hätten nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen eine rechtsextremistische Gesinnung.

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Festgenommen worden sei bislang niemand. Mit den weiteren Ermittlungen sei das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt beauftragt. (dpa/ck)