Niedersachsen 

Continental: Jobs stehen auf der Kippe – Conti-Boss: „Es hilft nicht mehr, die Dinge schönzureden“

Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Continental, spricht bei einer Pressekonferenz seines Unternehmens auf der IAA.
Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Continental, spricht bei einer Pressekonferenz seines Unternehmens auf der IAA.
Foto: Thomas Frey/dpa

Frankfurt/Hannover. Das große Bibbern bei Continental geht in die nächste Runde. Mittelfristig wird Conti wohl nicht um betriebsbedingte Kündigungen herumkommen.

Continental-Chef: „Befinden uns mitten in der Krise“

Schuld sind die schwache Autokonjunktur sowie die nachlassende Nachfrage nach Verbrenner-Technologie. „Wir schlittern nicht in die Krise hinein, sondern befinden uns mittendrin. Es hilft nicht mehr, die Dinge schönzureden“, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart am Dienstag am Rande der Automesse IAA in Frankfurt.

Stellenabbau könnte man „als letztes Mittel nicht ausschließen“, Eine genaue „Zielzahl“ zu möglicherweise betroffenen Werken oder Mitarbeitern könne man derzeit aber nicht nennen.

Standorte in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn

In der Region38 hat Conti drei Standorte – in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn:

  • Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig
  • Continental Automotive GmbH, Wolfsburg
  • Continental Teves AG & Co. OHG, Gifhorn

Außerdem, so Conti-Boss Degenhart spiele die weitere konjunktureller Entwicklung eine wichtige Rolle. Priorität habe eine verantwortungsvolle Planung, so Degenhart: „Wir werden alle Hebel ziehen, um unsere Belegschaft zu schützen.“

---------------

Mehr von uns:

---------------

Zuletzt gab es einen Bericht, wonach Continental insgesamt neun seiner Werke schließen will. (ck/dpa)