Niedersachsen 

Niedersachsen: Familienvater tötet Frau mit 27 Messerstichen – nun steht er vor Gericht

Der 28-Jährige muss sich wegen der Tötung seiner Ehefrau vor dem Landgericht Bückeburg verantworten.
Der 28-Jährige muss sich wegen der Tötung seiner Ehefrau vor dem Landgericht Bückeburg verantworten.
Foto: dpa

Bückeburg. Ein Mann aus Bückeburg in Niedersachsen steht ab Mittwoch wegen der Tötung seiner Ehefrau vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Familienvater vor seine Frau mit 27 Messerstichen getötet zu haben.

Niedersachsen: Familienvater (28) steht nach Tötung seiner Frau vor Gericht

Weil er seine Ehefrau mit 27 Messerstichen getötet haben soll, steht der Afghane (28) von Mittwoch (9.00 Uhr) an in Bückeburg vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Mann soll am frühen Morgen des 12. März seine von ihm getrennt lebende Frau in deren Wohnung in der Innenstadt brutal angegriffen haben.

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Messerattacke in eigener Wohnung: 22-Jährige stirbt an Messerstichen

Die Stiche trafen die 22-Jährige in Brust, Bauch und Hals. Das Opfer habe versucht, sich zu schützen und dadurch neun weitere Messerverletzungen an den Armen erlitten, heißt es in der Anklage.

Der Ehemann flüchtete zunächst, stellte sich aber einen Tag später der Polizei in Hamburg.

Kinder treten im Prozess als Nebenkläger auf

Die zwei kleinen Kinder des Paares werden nach Angaben einer Sprecherin des Landgerichts als Nebenkläger in dem Prozess auftreten. Insgesamt sind zwölf Zeugen und drei Sachverständige geladen.

Es sind zehn Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte nach dieser Planung am 27. November gesprochen werden. (mj/ dpa)