Niedersachsen 

Hannover: Horror-Mutter sperrte Kind in Hundebox – jetzt ist das Gerichtsurteil gefallen

Die Angeklagte mit ihrem Rechtsbeistand Helmut Wöhler im Gerichtssaal des Landgerichts Hannover.
Die Angeklagte mit ihrem Rechtsbeistand Helmut Wöhler im Gerichtssaal des Landgerichts Hannover.
Foto: dpa/SIna Schuldt

Hannover. Die Mutter, die ihre Tochter in eine Hundebox gesperrt und schwer misshandelt haben soll, muss für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Dieses Urteil hat das Landgericht Hannover am Mittwoch bekanntgegeben.

Die 43-Jährige war beschuldigt worden, ihre damals sechs- beziehungsweise siebenjährige Tochter zwischen August 2016 und September 2017 mehrmals in eine Hundebox eingeschlossen und geschlagen zu haben. Das soll in der Nähe von Hannover passiert sein.

Hannover: Gefängnisstrafe für Horror-Mutter

Sie soll das Mädchen auch gezwungen haben, ein elektrisches Hundehalsband zu tragen, und mindestens einmal einen Stromstoß ausgelöst haben. Die Frau räumte die Vorwürfe am Tag zuvor ein.

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Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine Haftstrafe von fünf Jahren gefordert, die Verteidigung zwei Jahre auf Bewährung. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. (dpa)