Niedersachsen 

Hannover: Bewusstlosen Mann auf Schienen gelegt – Verdächtige wieder frei!

Die Polizei Hannover konnte eine sich nähernde Straßenbahn noch stoppen. (Archivbild)
Die Polizei Hannover konnte eine sich nähernde Straßenbahn noch stoppen. (Archivbild)
Foto: imago images / Henning Scheffen

Hannover.  Zwei Männer, die einen bewusstlosen 27-Jährigen in Hannover auf die Gleise einer Straßenbahn gelegt haben sollen, sind wieder auf freiem Fuß. Momentan gebe es gegen die beiden 33 und 37 Jahre alten Männer keinen dringenden Tatverdacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag.

Nach einem Streit auf einer Party im Stadtteil Kirchrode war ein verletzter und bewusstloser Mann auf Straßenbahn-Gleise gelegt worden. Zum Glück entdeckten Passanten den 27-Jährigen rechtzeitig und alarmierten die Polizei.

Bewusstloser liegt in Hannover auf dem Gleis

Beamte konnten den Mann in Hannover aus den Gleisen ziehen und eine sich nähernde Straßenbahn stoppen, wie die Polizeidirektion Hannover am Sonntag mitteilte.

Wieso die Zeugen den 27-Jährigen nicht in Sicherheit brachten, erklärte die Polizei Hannover am Montag gegenüber news38.de so: „Die Polizei war bereits zu 'Streitigkeiten' an den genannten Ort alarmiert worden, bevor der Mann auf den Gleisen abgelegt wurde. Sie waren deshalb als Erste am Einsatzort. Die Zeugen haben sich alle absolut richtig verhalten.“

Polizei Hannover nimmt Tatverdächtige fest

Die beiden Tatverdächtigen waren nach dem Vorfall in der Nacht zum Sonntag in unmittelbarer Nähe festgenommen worden.

+++ Drama in Hannover: Straßenbahn überfährt Mann und trennt ihm beide Füße ab +++

Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Bei dem Streit war das Opfer am Kopf verletzt worden und hatte das Bewusstsein verloren.

Anschließend - so die erste Vermutung der Polizei - sollen die 33 und 37 Jahre alten Tatverdächtigen den Mann nach draußen getragen und ihn auf die Gleise gelegt haben.

-----------------

Mehr News aus Niedersachsen:

-----------------

Der 27-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. (dpa/ck)