Niedersachsen 

Niedersachsen: Haftbefehl nach Messer-Attacken – Opfer schweben in Lebensgefahr

In Niedersachsen hat es in der Nacht auf Sonntag gleich zwei schlimme Angriffe mit einem Messer gegeben. Die Opfer aus Uelzen und Laatzen kämpfen ums Überleben.  (Symbolbild)
In Niedersachsen hat es in der Nacht auf Sonntag gleich zwei schlimme Angriffe mit einem Messer gegeben. Die Opfer aus Uelzen und Laatzen kämpfen ums Überleben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jochen Tack

Laatzen/Uelzen. Ein schrecklicher Tag für zwei Menschen in Niedersachsen. Gleich zwei Messer-Attacken erschütterten an diesem Sonntag Niedersachsen. In beiden Fällen kämpft das Opfer ums Überleben.

Niedersachsen: Mann in Uelzen niedergestochen

In Uelzen wurde laut Polizei ein Mann nach einem Streit um ein Fahrrad niedergestochen. Der 27-Jährige soll den Tatverdächtigen zunächst mit einer Glasscherbe bedroht haben. Dann habe sein 37-Jähriges Gegenüber mehrfach mit einem Messer auf den Mann eingestochen.

Noch vor Ort musste das Opfer wiederbelebt werden; im Krankenhaus folgte eine Not-OP. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Messerstecher fest und ermittelt gegen ihn wegen versuchten Totschlags.

Laatzen: Ehemann soll Frau angegriffen haben

Fast zeitgleich kam es in Laatzen westlich von Peine ebenfalls zu einem blutigen Messer-Angriff. Hier soll ein Mann laut Polizei seine Frau nach einem Streit niedergestochen haben.

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Die 56-Jährige kam mit lebensgefährlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus, ihr 79-jähriger Mann wurde noch in der Nacht festgenommen. Er selbst hatte den Rettungswagen gerufen.

Am Montag wurde Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Der 79-jährige Mann befinde sich allerdings weiterhin auf freiem Fuß, da die Fluchtgefahr als gering eingeschätzt werde. (dpa/ck)