Niedersachsen 

Hannover: Frau (19) aus Salzgitter flippt bei Demo aus – 14 Beamte müssen sie bändigen

Auch am Tag danach wurde demonstriert gegen die Militäroffensive der Türkei. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Montagabend an einer Demonstration der kurdischen Gemeinde. (Symbolbild)
Auch am Tag danach wurde demonstriert gegen die Militäroffensive der Türkei. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Montagabend an einer Demonstration der kurdischen Gemeinde. (Symbolbild)
Foto: imago/Michael Trammer

Hannover. Eine Frau aus Salzgitter ist nach einer Protestveranstaltung der Kurden in Hannover völlig ausgeflippt und auf Polizeibeamte losgegangen.

14 Bundespolizisten waren am Ende nötig, um die 19-Jährige mit auf die Wache zu nehmen, berichten die Beamten aus Hannover.

Hannover: Frau aus Salzgitter flippt nach Kurden-Demo aus

Die Protestveranstaltung fand am Sonntagabend in Hannover statt. Im Eingangsbereich des Hauptbahnhofes habe die Frau zunächst eine afghanische Familie beleidigt.

Als die Polizei daraufhin die Identitätspapiere der Frau überprüfen wollte, habe diese eine Beamtin angesprungen. Sie trat der Polizisten gegen das Knie und entriss ihr den Ausweis.

Wie die Polizei berichtet, schlug die Frau als Salzgitter dem anderen Beamten mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin hätten die Beamten die Frau zu Boden gebracht.

Hauptbahnhof: Menschen solidarisieren sich mit Frau

In der Zwischenzeit hätten sich immer mehr Menschen eingefunden, um die Szenerie zu beobachten. Doch damit nicht genug: Immer mehr Menschen hätten sich mit der tobenden Frau solidarisiert und die Beamten bedrängt.

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Also musste Verstärkung angefordert werden. Am Ende waren laut Polizei 14 Bundespolizisten notwendig, um die 19-Jährige mit zur Wache zu nehmen. Doch auch auf dem Weg dorthin habe sie keine Ruhe gegeben und habe einem Beamten in die Hand gebissen.

Ein weiterer Polizist sei aus dem aggressiven Mob heraus gegen den Kopf geschlagen und am Ohr verletzt. Die Polizei habe daraufhin mit einem Schlagstockeinsatz gedroht.

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Weitere 21 Streifenwagenbesatzungen seien im Einsatz gewesen, um die Lage zu beruhigen. Gegen die Frau aus Salzgitter ist laut Polizei nun ein Verfahren eingeleitet worden. (red)