Niedersachsen 

A14: Familie aus Niedersachsen will in den Urlaub – und entgeht nur knapp einer Katastrophe

Sie wollte eigentlich in Urlaub fahren – doch auf der Fahrt von Niedersachsen bis Nürnberg geschah plötzlich das Unglück.
Sie wollte eigentlich in Urlaub fahren – doch auf der Fahrt von Niedersachsen bis Nürnberg geschah plötzlich das Unglück.
Foto: Matthias Strauss

A14. Eine Familie aus Niedersachsen wollte einfach nur in Urlaub fahren – doch dann änderte ein Unfall auf der A14 beinahe alles. Diesen Tag werden die Vier wohl nie mehr vergessen können. Und am Ende gab es dann doch eine überraschende Wende.

Das junge Paar aus Nienburg/Weser in Niedersachsen war am Dienstagvormittag mit ihren beiden Mädchen (6 Monate und 4 Jahre alt) auf der A14 in Richtung Süden unterwegs – sie wollten in den Urlaub nach Nürnberg – als es passierte.

Unfall auf A14: Familie aus Niedersachsen verunglückt

Das Familienauto war auf Linken Spur und hatte gerade beschleunigt. Dann kam ein Lkw ohne zu blinken auf die gleiche Spur, erinnert sich der Vater später. "Daraufhin habe ich eine Notfallbremsung gemacht, aber die hat nichts mehr gebracht."

Der Opel Insignia krachte in den Anhänger des Lkw. Mit viel Glück konnte der Niedersachse seinen Pkw nach rechts lenken und auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Alle blieben unverletzt.

Familie aus Niedersachsen rettet sich auf Mittelstreifen

Schnell flüchtete sich die Familie hinter die Leitplanke. Auch der Lkw-Fahrer eilte herbei, um sich zu kümmern.

Sein Sattelzug wurde nur leicht beschädigt. Er konnte ein wenig später die Fahrt fortsetzen. Der alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich um die Versorgung der jungen Familie.

„Die Rettungskräfte, der Notarzt und die Polizei waren Megafreundlich. Unsere Tochter hatte zwar große Angst, doch dem Notarzt gelang es, ihr diese zu nehmen.", so der Familienfahrer nach dem Unfall.

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Familie aus Niedersachsen hat Glück im Unglück

Mit ihrem Auto können sie die Fahrt in den Urlaub nicht mehr fortsetzen. Der Opel erlitt vermutlich wirtschaftlichen Totalschaden. Doch Abschleppunternehmer Uli Pricken konnte helfen: „Wir fahren jetzt alle zu unseren Standort und dann geht es für die Familie mit einem Mietwagen weiter."

Seit 30 Jahren ist Pricken schon im Geschäft, doch wenn er zu einem Unfall mit Kindern gerufen wird, ist es doch mehr als Alltag, meint er.

Sperrung auf A14 in Richtung Halle

Aufgrund der Bergungsarbeiten wurde die Standspur in Richtung Halle für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache