Niedersachsen 

A29: Nach Unfall gefährliche Flüssigkeit ausgelaufen – Autobahn weiter gesperrt!

Polizisten untersuchen nach einem Auffahrunfall die Unfallstelle.
Polizisten untersuchen nach einem Auffahrunfall die Unfallstelle.
Foto: dpa

Wardenburg. Nach einem Unfall auf der A29 im Landkreis Oldenburg sind aus einem umgekippten Sattelzug geringe Mengen eines giftigen Stoffes ausgetreten. Die Autobahn wurde am Dienstagvormittag voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich erst am Mittwoch aufgehoben.

Die Fahrbahn der A29 in Richtung Osnabrück wird demnach noch bis Mittwochnachmittag gesperrt bleiben. Die Beamten empfehlen Autofahrern, die A1 und A28 zu nutzen und das Gebiet weiträumig zu umfahren. Die andere Fahrbahn soll in den frühen Morgenstunden wieder freigegeben werden, etwa gegen 7:00 Uhr.

Unfall auf A29: Gefahrgut läuft aus

Im Zusammenhang mit dem Unfall auf der A29 sucht die Polizei nach einem weiteren beteiligten Auto.

Nach ersten Erkenntnissen hatte dieses möglicherweise den Sattelschlepperfahrer zu einem Ausweichmanöver auf der A29 gezwungen, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte.

In der Folge soll es dann zu dem Unfall gekommen sein, bei dem ein weiteres Auto dann noch auf den Lastwagen aufgefahren war.

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Der Sattelzug hatte am Mittag nahe Wardenburg (Kreis Oldenburg) in Fahrtrichtung Oldenburg die Mittelschutzplanke durchbrochen, war auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück umgekippt und auf der Seite liegen geblieben.

Dabei war nach Polizeiangaben der giftige und hochentzündliche Stoff Isocyanat ausgetreten. Deswegen sollten sich die Insassen von rund 20 Autos und etwa 25 Lastwagen aus der Nähe des Unfallortes ärztlich untersuchen lassen. Gleiches galt für Einsatzkräfte, Ersthelfer und Unfallbeteiligte, die mit dem Gefahrstoff in Kontakt gekommen sein könnten.

Umgebung wurde gesperrt

Die Umgebung wurde gesperrt und ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Der Lastwagenfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Behörden hatten am Nachmittag die Bevölkerung aufgerufen, im Umkreis von 1000 Metern Fenster und Türen geschlossen zu halten. (dpa)