Niedersachsen 

Hannover: Dieses Verbot klingt irrwitzig – doch es ist bitterernst

Verbotszone in Hannover – die Polizei und die Stadt wollen für mehr Sicherheit rund um den Hauptbahnhof sorgen. (Symbolbild)
Verbotszone in Hannover – die Polizei und die Stadt wollen für mehr Sicherheit rund um den Hauptbahnhof sorgen. (Symbolbild)
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Hannover. Rund um den Hauptbahnhof Hannover soll eine Verbotszone für gefährliche Gegenstände eingerichtet werden.

Zwischen 21 und 6 Uhr dürfe dann niemand mehr etwa Messer, Knüppel, Äxte, Beile oder Baseballschläger dabei haben, teilte die niedersächsische Landeshauptstadt mit. Die Einrichtung einer entsprechenden Verbotszone liege dem Rat zur Beschlussfassung vor.

Verbotszone am Hauptbahnhof Hannover

„Mit der Verordnung machen wir klar: Es gibt keinen Grund, sich mit Knüppeln oder Messern in diesen Bereichen aufzuhalten“, sagte Hannovers Ordnungsdezernent Axel von der Ohe. „Werden derartige Gegenstände mitgeführt, besteht die Gefahr, dass Konflikte auf dramatische Weise eskalieren. Dem wollen wir entgegenwirken.“

Polizei und Stadt wollen Gewalt eindämmen

In der Vergangenheit seien in einigen Fällen bei Körperverletzungen, Sachbeschädigungen oder Raubtaten Pfefferspray, Baseballschläger und Taschenmesser zum Einsatz gekommen, die nicht unter das Waffengesetz fallen. Dem solle vorgebeugt werden, betonte der Polizeipräsident.

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Hintergrund ist das Projekt „bahnhof. sicher“. Rund um den Hauptbahnhof arbeiteten Polizei, Bundespolizei, Stadt, Deutsche Bahn, die Hannoverschen Verkehrsbetriebe und private Sicherheitsdienste bereits eng zusammen.

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Sicherheitskräfte und Ordnungsdienste hätten mehr Präsenz, auch gebe es einen untereinander abgestimmten Katalog, wie in Problemsituationen reagiert werden solle.