Niedersachsen 

Niedersachsen: Entlaufene Tiere – so wollen die Grünen ihnen jetzt helfen

Die Grünen-Landtagsfraktion in Hannover fordert für jede Polizeidienstelle in Niedersachsen Chiplesegerät, um gefundene Haustiere schneller identifizieren zu können.
Die Grünen-Landtagsfraktion in Hannover fordert für jede Polizeidienstelle in Niedersachsen Chiplesegerät, um gefundene Haustiere schneller identifizieren zu können.
Foto: Axel Heimken/dpa

Hannover. Die Grünen in Niedersachsen wollen Herrchen, Frauchen und ihre entlaufenen Tiere möglichst schnell wieder zusammenbringen. Daher fordern die Grünen im Landtag jetzt, dass jede Polizeidienststelle in Niedersachsen ein Chip-Lesegerät bekommt.

Auch jede Straßenmeisterei müsse mit so einem Gerät ausgestattet werden, heißt es in dem Antrag, der am Donnerstag ins Parlament eingebracht werden soll.

Grüne in Niedersachsen wollen Tierchip-Lesegeräte für Polizei

Hunde in Niedersachsen müssen seit Einführung des Hunderegisters 2013 gechippt sein. Auch viele Katzenbesitzer lassen ihren Tieren inzwischen einen Chip einpflanzen, um sie leichter identifizieren zu können.

Einzelne Dienststellen haben schon Geräte zum Auslesen der Chips, im Landkreis Oldenburg beispielsweise wurden sie vor über einem Jahr für die Bauhöfe angeschafft.

Wird ein herrenloses Tier entdeckt oder Mitarbeiter der Straßenmeistereien finden nach einem Unfall eine überfahrene, per Chip gekennzeichnete Katze, so kann der Besitzer informiert werden.

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Die Anzahl der Tiere in Niedersachsen, die zur besseren Identifizierung mit einem Chip ausgestattet seien, wachse, heißt es von den Grünen. Chip-Lesegeräte in Landesbehörden könnten dazu beitragen, Tiere schneller wieder zu ihrem Besitzer zu bringen. Derzeit würden oft Tierheime aus der Umgebung mit einem Lesegerät aushelfen. (dpa/ck)