Niedersachsen 

Niedersachsen in Alarmbereitschaft: Kommt jetzt diese Seuche zu uns?

Aufgrund neuer Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Polen sind die Behörden in Niedersachsen in hoher Alarmbereitschaft. (Archivbild)
Aufgrund neuer Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Polen sind die Behörden in Niedersachsen in hoher Alarmbereitschaft. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas / dpa

Hannover. Anlässlich neuer Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Westpolen sind die Behörden in Niedersachsen in hoher Alarmbereitschaft. Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) rief Landwirte am Donnerstag zu Wachsamkeit auf.

Ein Ausbruch der Schweinepest hätte in Niedersachsen, dem Schweineland Nummer eins in Deutschland, dramatische Konsequenzen. „Auf diesen Ernstfall sind wir seit langer Zeit vorbereitet“, sagte die Ministerin.

„Dennoch bitte ich alle zuständigen Behörden in den Landkreisen, aber auch die schweinehaltenden Betriebe darum, die Präventionsmaßnahmen peinlich genau einzuhalten, um diese Katastrophe weiterhin erfolgreich aufzuhalten.“

Wildschwein-Monitoring in Niedersachsen

Wegen des Vorrückens der Tierseuche in Richtung der brandenburgischen Grenze wiese das Ministerium alle Behörden und Verbände erneut auf das Einhalten von Hygienemaßnahmen hin.

Eine Arbeitsgruppe entwickle die landesweite Bekämpfungs- und Prophylaxe-Strategie kontinuierlich weiter. Im Rahmen des Wildschweinmonitorings in Niedersachsen werden erlegte Wildschweine in Niedersachsen bereits stichprobenartig auf die Tierseuche untersucht.

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Für den Menschen sind die Viren der Afrikanischen Schweinepest ungefährlich, für Wild- und Hausschweine aber meist tödlich. (dpa)