Niedersachsen 

Wetter in Niedersachsen: Experten mit extremer Warnung – jede Region kann betroffen sein

Plötzlicher Starkregen überrascht Autofahrer auf den Straßen in Hannover in Niedersachsen. (Archivbild)
Plötzlicher Starkregen überrascht Autofahrer auf den Straßen in Hannover in Niedersachsen. (Archivbild)
Foto: dpa/Peter Steffen

Region38. Das Wetter ist im Wandel! Deutschland muss sich auf mehr extreme Wettersituationen wie Starkregen einstellen. Dabei kann jeder Ort betroffen sein – auch in Niedersachsen!

Das geht aus einer Untersuchung hervor. Die hat der Deutsche Wetterdienst zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erstellt und am Montag in Berlin vorgelegt hat.

Wetter in Niedersachsen: Experten warnen vor Extremen

Demnach gab es in den zurückliegenden 18 Jahren 22 000 Starkregenereignisse, die meisten davon im Dürrejahr 2018.

„Kurze, heftige Niederschläge treten überall mit einer ähnlich hohen Wahrscheinlichkeit auf“, heißt es der Untersuchung zufolge. Lange andauernde Dauerregen von zwölf Stunden und mehr kommen hingegen vermehrt in den Gebirgsregionen vor.

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Wetter: Warnung vor Starkregen

In Thüringen fielen die mit Abstand meisten Starkregen (bis neun Stunden) pro Quadratkilometer, die wenigsten in Niedersachsen.

Falle Starkregen auf bebaute Flächen, könne er enorme Schäden anrichten. Im Zeitraum von 2002 bis 2017 seien an Wohngebäuden bundesweit 1,3 Millionen Schäden mit einem Gesamtvolumen von 6,7 Milliarden Euro entstanden. Im Schnitt seien das rund 5300 Euro pro Schadensfall.

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Starkregen: Vor allem Goslar, Gifhorn und Helmstedt betroffen

In Relation am stärksten betroffen waren der Studie zufolge dabei die Bewohner von Goslar. Dort wurden im Durchschnitt 146 von 1000 Wohngebäuden beschädigt.

Auch im Kreis Gifhorn (knapp 110), der Stadt Wilhelmshaven (109), den Landkreisen Helmstedt (107), Osnabrück (103) und Hildesheim (102 je 1000 Gebäude) gab es vergleichsweise viele Schäden durch vollgelaufene Keller, unterspülte Fundamente oder durchnässte Wände.

In Bremen (63) und Bremerhaven (21 je 1000) waren deutlich weniger Gebäude betroffen. Die in Relation wenigsten Schäden in Niedersachsen gab es in den Kreisen Wesermarsch (11), Ammerland (18) und Leer (20 je 1000 Gebäude).

Hier kannst du sehen, wo der Starkregen die meisten Schäden verursacht hat <<<<. (dpa)