Niedersachsen 

Niedersachsen: Achtung, Fake! HIER solltest du keine Geschenke online kaufen

Die Polizei warnt vor allem in Zeiten des Weihnachtsgeschäfts vor Fake-Shops im Internet!
Die Polizei warnt vor allem in Zeiten des Weihnachtsgeschäfts vor Fake-Shops im Internet!
Foto: dpa/Jens Büttner

Region38. Wer keine Lust auf den großen Einkaufstrubel zur Weihnachtszeit in den Innenstädten hat, der greift schon mal auf die Online-Alternative zurück. Doch die Polizei warnt jetzt vor Fake-Shops –auch in Niedersachsen!

Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat deshalb einen Ratgeber erstellt, wie du Fake-Shops erkennen kannst und wo du besser nicht einkaufst.

Wir haben für dich das Wichtigste zusammengefasst!

Niedersachsen: Das musst du über Fake-Shops wissen

Fake-Shops suggerieren dir, dass du dein gesuchtes Produkt besonders günstig auf genau dieser Internetseite kaufen kannst. Als Nutzer soll man sich laut Polizei nicht von vermeintlichen Schnäppchen und dem Verlangen, ein hochwertiges In-Markenprodukt endlich zu besitzen, beeinflussen lassen.

Damit dir das nicht passiert, findest du hier eine Übersicht über die wichtigsten Erkennungsmerkmale. Wenn dir etwas davon auffällt, solltest du zumindest skeptisch werden:

  • Produkt ist ungewöhnlich günstig und/oder immer verfügbar
  • Impressum ist unvollständig
  • Fehler in Rechtschreibung und Grammatik
  • AGB fehlen, sind fehlerhaft oder wurden von fremden Seiten kopiert
  • Ware ist nur gegen Vorkasse erhältlich
  • möglicher Kontakt nur auf Englisch oder in schlechtem Deutsch
  • keine korrekte Bestellbestätigung
  • ungewöhnliche Bankverbindungen

Wenn du bei einem Fake-Shop einkaufst, kann es passieren, dass du keine Ware, gefälschte Artikel oder minderwertige Sachen bekommst. Auch kann es sein, dass der Zoll die Ware beschlagnahmt oder du dein Geld nicht wiederbekommst.

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Aber wie kannst du dich davor schützen? Die Polizei hat einige Maßnahmen aufgelistet:

  • im Internet nach dem Shop recherchieren
  • Misstrauen ist angebracht, wenn der Kontakt nur über E-Mail erfolgen kann
  • bekannte Zahlmethoden oder auf Rechnung zahlen verwenden
  • nur in bekannten Shops kaufen
  • auf der Internetseite des Originalherstellers schauen, ob dieser vor solchen Shops warnt

Amazon: Auch hier gibt es Fakes!

Auch auf Amazon würden sich Fake-Shops häufen. Diese tummeln sich laut Polizei im so genannten Marketplace. Die Täter würden einen eigenen Shop eröffnen oder durch vorheriges Phishing einen bestehenden, seriösen Shop übernehmen.

So erkennst du Fakes auf Amazon:

  • Verkäufer fordern Kunden meist dazu auf, den Verkäufer außerhalb der Amazon-Kontaktmöglichkeiten per Mail zu kontaktieren
  • oftmals findet man keinen Verkäufernamen
  • per Mail wird oftmals eine Bankverbindung (meist im Ausland) übermittelt

Wichtig: Durch den externen Mailverkehr kann auch Amazon die Kontaktmöglichkeit nicht mehr beeinflussen, betont die Polizei.

Auf einer Internetseite hat die Polizei Niedersachsen eine Liste mit Fakeshops veröffentlicht. Die ganze Liste findest du hier <<<<. (abr)