Niedersachsen 

Nahe Niedersachsen: Hunderte Strohballen sorgen für flammendes Inferno!

In Wegenstedt in Sachse-Anhalt unweit der Grenze zu Niedersachsen gab es seit gestern mehrere Strohdiemen. Kilometerweit war die Rauchwolke zu sehen. Insgesamt waren über 1200 Strohballen in Brand geraten.
In Wegenstedt in Sachse-Anhalt unweit der Grenze zu Niedersachsen gab es seit gestern mehrere Strohdiemen. Kilometerweit war die Rauchwolke zu sehen. Insgesamt waren über 1200 Strohballen in Brand geraten.
Foto: Matthias Strauß

Was für ein Inferno! In Wegenstedt im Landkreis Börde unweit der Grenze zu Niedersachsen sind am Mittwochabend mehrere hundert Strohballen in Brand geraten.

Die Bekämpfung des Brandes stellte die Feuerwehr unweit von Niedersachsen dabei vor eine schwere Aufgabe. Gleich an mehreren Stellen hatte sich das Feuer entzündet und weiter ausgebreitet.

Brand bei Niedersachsen: 1200 Strohballen im Vollbrand

„Hier sind über 1200 Strohballen im Vollbrand. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Strohdiemen nahe aneinander liegen“, erklärte Wehrleiter Andreas Wolter von der Feuerwehr Calvörde. Stundenlang waren rund 20 Helfer im Einsatz, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

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Verletzt wurde durch das Flammenmeer glücklicherweise niemand. Doch für Bauern und Landwirte ist der Brand eine Katastrophe. Bei den Strohballen handelte es sich um Einstreu und Futter für den Tierbestand.

Brand bedroht Existenzen

„Erst kam die Dürre. Ein Teil unserer Ernte ist dadurch ausgefallen. Und nun ist der ganze Wintervorrat für die Versorgung der Mutterkühe in Flammen aufgegangen", so Landwirt Lutz Fauter.

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Die Strohballen sollen dabei nicht durch einen Unfall in Brand geraten sein. Wehrleiter Wolter äußerte, die Polizei gehe von Brandstiftung aus.

In der Nacht und am Donnerstag seien noch Brandwachen abgestellt. Die restlichen Strohballen wolle man kontrolliert abbrennen lassen, so Wolter. (dav)