Niedersachsen 

Hannover: Mann vergewaltigt und erwürgt Frau auf Spielplatz – jetzt gibt es eine überraschende Wende im Fall

Passanten hatten die tote Frau auf einem Spielplatz in Hannover entdeckt. (Symbolbild)
Passanten hatten die tote Frau auf einem Spielplatz in Hannover entdeckt. (Symbolbild)
Foto: Peter Steffen/dpa

Hannover. In Hannover muss der Prozess um ein grausames Verbrechen neu aufgerollt werden. Das Gericht muss klären, ob der bereits Verurteilte sein Opfer – eine Pfandsammlerin – bewusst tötete.

Der damals 48-Jährige hatte eine 63 Jahre alte Frau in Hannover erstickt, nachdem sie ihn nach zunächst einvernehmlichem Sex darum gebeten hatte, aufzuhören. Zur Tat kam es auf einem Spielplatz in der Oststadt. Der Mann war später in Helmstedt festgenommen worden.

Hannover: Mord? Oder Vergewaltigung mit Todesfolge?

Das Landgericht Hannover hatte den Mann nicht wegen Mordes, sondern wegen Vergewaltigung mit Todesfolge verurteilt. Das Urteil: Zehn Jahre Haft. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil dann aber im September auf.

Regelmäßig Sex gegen Geld

Vom 13. Januar 2020 an solle der Fall erneut verhandelt werden, teilte das Landgericht am Montag mit. Dann soll noch einmal geprüft werden, ob ein Tötungsvorsatz vorlag.

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Laut Aussagen des Verurteilten hatte er mit seinem späteren Opfer regelmäßig Sex gegen Geld. Zum Tatzeitpunkt seien beide stark betrunken gewesen, er habe unter dem Drogeneinfluss gestanden. (dpa/red)