Niedersachsen 

Wetter in Niedersachsen: So wird es an Heiligabend und Weihnachten – in einer Region gibt's sogar Schnee

Wie das Wetter in Niedersachsen an Heiligabend und Weihnachten wird, liest du hier... (Symbolbils)
Wie das Wetter in Niedersachsen an Heiligabend und Weihnachten wird, liest du hier... (Symbolbils)
Foto: dpa/Tom Weller

Niedersachsen. Schnee an Weihnachten – da macht das Wetter den meisten Bundesländern einen Strich durch die Rechnung. Auch in Niedersachsen musst du mit eher milden Temperaturen rechnen.

Denn das Wetter in Niedersachsen sorgt derzeit eher für Frühlingsgefühle statt Winterkälte. Und das bleibt laut Deutschem Wetterdienst auch die kommenden Tage so. Bis auf eine Ausnahme – die sogar Hoffnung auf weiße Weihnachten macht! Zumindest an einem Ort...

Wetter in Niedersachsen: Experten legen sich fest – hier gibt's Schnee

Ein Blick auf die Vorhersagen zeigt: Heiligabend ist es bei uns in Niedersachsen eher bedeckt. Später kann es auch Regen geben. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen sechs und acht Grad.

Im Oberharz kann es bis zu vier Grad warm werden. Dort kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) teils Schneeregen geben.

So wird das Wetter am ersten und zweiten Weihnachtstag

Am ersten Weihnachtstag sind in ganz Niedersachsen vereinzelt Schauer möglich. Auch an dem Tag liegen die Temperaturen laut DWD zwischen vier und sechs Grad. In der Nacht zu Donnerstag dann soll es aber abkühlen.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit ein bis vier Grad und örtlicher Glätte. Doch die Temperaturen gehen auch am zweiten Weihnachtstag wieder hoch bis auf sechs Grad.

Im Harz sei sowohl am ersten als auch am zweiten Weihnachtstag mit einem Mix aus Regen, Schneeregen und Schnee zu rechnen.

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Weiße Weihnachten: Gab es das tatsächlich so oft?

Für viele gehört Schnee einfach zu Weihnachten dazu. Doch gab es in Deutschland rückblickend tatsächlich so häufig Weiße Weihnachten?

Wetter-Experte Jörg Kachelmann hat sich die Temperaturen seit 1950 an Heiligabend und Weihnachten angeschaut und ist zu dem Ergebnis gekommen: „Wie hoffentlich auch schon allgemein bekannt ist, ist also Weihnachten im Tiefland eher die Ausnahme.“

Vielleicht liegt es an Weihnachten 2010, dass in vielen Köpfen noch immer diese Kombination verankert ist. Denn der Dezember 2010 war laut Kachelmann einer der kältesten seit Aufzeichnungsbeginn. Schnee inklusive!

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Die letzten Jahre hingegen waren eher von milden Temperaturen geprägt. „Sehr milde Weihnachten gab es schon immer mal, aber die Abfolge seit 2011 ist natürlich schon etwas erschreckend“, schreibt Kachelmann. 2017 gab es übrigens seit Aufzeichnungsbeginn eines der mildesten Weihnachtsfeste überhaupt. Es scheint, als würde sich dieser Trend nun fortsetzen. (abr)