Niedersachsen 

Grippewelle in Niedersachsen auf dem Vormarsch: Diese Regionen sind besonders betroffen!

Niedersachen wird schon bald von einer Grippewelle erfasst, meint das Niedersächsische Gesundheitsamt.
Niedersachen wird schon bald von einer Grippewelle erfasst, meint das Niedersächsische Gesundheitsamt.
Foto: imago images / Westend61

Niedersachsen. Sie kommt schleichend, bevor sie voll zuschlägt: Die Grippe. Wie das Niedersächsische Landesgesundheitsamt nun verkündet, ist die Krankheit in Niedersachsen gerade auf dem Vormarsch.

Noch ist der Krankenstand gering, doch „es muss in den kommenden Wochen mit einem Anstieg der Grippefälle gerechnet werden“, so das zuständige Amt.

Niedersachsen: Grippe in der Region auf dem Vormarsch

In der zweiten Kalenderwoche diesen Jahres hat die Influenza-Positivrate erstmals in der aktuellen Saison 20 % überschritten. Dies markiert in der ARE-Surveillance den Beginn der epidemischen Phase der Influenza und somit der Grippewelle.

Diese Überwachung von Atemwegserkrankungen setzt sich zusammen aus einem durch die Gesundheitsämter vermittelten freiwilligen Meldesystem über den Krankenstand in Kitas und Untersuchungen ausgewählter Arztpraxen.

________________

Mehr Themen aus Niedersachsen:

________________

„Wie in den meisten vorhergehenden Jahren ist der ARE-Krankenstand nach Ferienende noch gering“, vermeldet das Gesundheitsamt. Doch sehr wahrscheinlich wird sich das in dem kommenden Wochen schon ändern.

Schon jetzt ist die sogenannte ARE-Aktivität in den Regionen um Gifhorn und Braunschweig recht hoch. Heißt also: Hier sind einige Atemswegserkrankungen entdeckt worden.

Was jetzt noch hilft? „Eine Impfung gegen Influenza ist noch sinnvoll“, meint das Gesundheitsamt.

>> Hier kannst du die Karte für ganz Niedersachsen einsehen

________________

Daran erkennst du eine Grippe:

  • starkes Krankheitsgefühl
  • plötzlich auftretendes, hohes Fieber
  • das Fieber hält mehrere Tage an und schwächt den Erkrankten sehr
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Schnupfen, laufende Nase

________________

Kitas dienen als Gradmesser für die nächste Grippewelle

Gerade Kitas sind ein guter Gradmesser, wie sich Grippewellen ausweiten.

Zwischen fünf und 20 vorschulische Tageseinrichtungen teilen dem Gesundheitsamt einmal wöchentlich mit wie viele Kinder aufgrund akuter Atemwegserkrankungen nicht zur Betreuung beziehungsweise trotz offensichtlicher Erkrankung in der Einrichtung erschienen sind. Das Auftreten dieser Erkrankungen wird für jeden Landkreis oder kreisfreie Stadt in eine von fünf Kategorien von „keine ARE-Aktivität" bis „sehr starke ARE-Aktivität" eingeordnet (hier mehr dazu lesen).

+++ Niedersachsen: Blutverschmierte Hunde in Labor entdeckt – jetzt folgen drastische Konsequenzen +++

Zusätzlich senden ungefähr vier Krankenhäuser und 40 niedergelassene Ärzte regelmäßige Rachenabstrichproben zur Diagnostik. Dort werden die Viren genauer Untersicht, um eine genauere Differenzierung zu ermöglichen. (mb)