Niedersachsen 

Niedersachsen: Ominöse Feuerkugel am Himmel? Das steckt dahinter

Hunderte Menschen haben am Himmel in Niedersachsen ein Phänomen beobachtet. (Symbolbild)
Hunderte Menschen haben am Himmel in Niedersachsen ein Phänomen beobachtet. (Symbolbild)
Foto: imago images/Panthermedia

Dieses Himmelsphänomen hat für Aufsehen in Niedersachsen gesorgt! Hunderte Menschen haben es beobachtet.

War es ein Feuerball?

Ein Meteorit?

Das versucht gerade die Universität Oldenburg in Niedersachsen herauszufinden. Und dafür bekommt sie reichlich Unterstützung! Hunderte Menschen haben sich nämlich bereits gemeldet. Alle haben das Himmelsphänomen beobachtet.

Niedersachsen: Feuerball am Himmel? Das steckt dahinter

Gesichtet wurde es bereits am 18. Januar gegen 17.44 Uhr. Strahlenphysiker hielten das Phänomen mit einer speziellen Kamera fest. Die Feuerkugel, eine besonders helle Sternschnuppe, wurde von einem etwa 30 Kilogramm schweren extraterrestrischen Objekt erzeugt.

Die Sternschnuppe sei von Neuenkirchen im Kreis Osnabrück bis Friesoythe im Kreis Cloppenburg über das Firmament gezogen. Nach Berechnungen der Forscher sei sie mit etwa 45.000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eingedrungen. Die Lufthülle habe sie dann auf etwa 15.000 Kilometer pro Stunde abgebremst.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Objekt noch in der Atmosphäre explodierte. Auch glauben sie, dass es unverglühte Teile gibt, die auf der Erde angekommen sind. Sie seien nur einige Gramm schwer und vermutlich nur so groß wie ein Kieselstein.

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Hunderte Zeugenhinweise zu möglichem Meteoriteneinschlag

Mehr als 350 Zeugen hätten sich bereits bei der Uni gemeldet, um Hinweise zu dem Himmelsphänomen zu geben. Durch diese Zeugenbeschreibungen wollen die Wissenschaftler den mutmaßlichen Ort eines Meteoriteneinschlags eingrenzen.

Außerdem hätten sich etwa zehn Menschen gemeldet, die bereits Teile des Meteoriten gefunden haben. Tatsächlich seien darunter auch Funde gewesen, die nichts mit der aktuellen Feuerkugel zutun gehabt hätten. Die Forscher wollen die Teile nun genauer untersuchen. (abr mit dpa)