Niedersachsen 

Hannover: Dramatischer Vorfall in Kita – Polizei greift ein

In Hannover hat die Leichtsinnigkeit der Kindergärtnerinnen einen Polizeieinsatz zur Folge gehabt
In Hannover hat die Leichtsinnigkeit der Kindergärtnerinnen einen Polizeieinsatz zur Folge gehabt
Foto: Sebastian Gallnow/dpa

Hannover. Nichtsahnend wollten die Großeltern ihren Enkel aus einem privaten Kindergarten in Garbsen bei Hannover abholen. Als sie dort ankamen, erwartet sie jedoch ein Schock: Die Türen waren abgeschlossen – und ihr Enkel eingesperrt.

Schuld daran war die Fahrlässigkeit der Erzieherinnen aus Hannover. Als diese um 13.30 Uhr Feierabend machten, schlummerte der 18 Monate alte Junge alleine im Schlafraum. Die Kindergärtnerinnen vergaßen ihn dort und sperrten das Gebäude hinter sich ab.

Hannover: Kind bricht in Panik aus

Durch das Klopfen und Rufen der Großeltern wachte der Junge auf und brach in Panik aus. Ängstlich lief er durch den leeren Kindergarten – was schließlich zu seiner Rettung beitrug.

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Wie eine Polizeisprecherin mitteilt, sind in der Kita bei Hannover Bewegungsmelder installiert. Die lösten einen Alarm aus. Um 14.50 Uhr rückten die Beamten und die Mutter des Jungen an.

Da die Hintertür unverschlossen war, konnte der Junge durch den Hintereingang geholt und seiner Mutter übergeben werden. 20 Minuten lang war das Kind eingesperrt.

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Der Vorfall ereignete sich bereits vor zwei Wochen und wurde jetzt erst öffentlich. Ermittlungen gegen die Erzieher der Kita aber nicht eingeleitet wurden sein. (lh/dpa)