Niedersachsen 

Sturm „Sabine“ in Niedersachsen: Irre Szenen aus dem Harz – Lebensgefahr!

Sturm Sabine fegt durch Niedersachsen

Auch in Niedersachsen bekamen die Menschen die Folgen des Sturmtiefs Sabine zu spüren.. Feuerwehr und Polizei hatten zahlreiche Einsätze.

Beschreibung anzeigen
  • Orkan „Sabine“ ist über Niedersachsen hinweggefegt
  • Die Deutsche Bahn stellte am Sonntag den Fernverkehr nach und nach ein
  • In Niedersachsen waren auch viele Nahverkehrsverbindungen betroffen
  • Zahlreiche Schulen in der Region bleiben geschlossen

Niedersachsen. Sturm „Sabine“ ist über Niedersachsen hinweggefegt. Bis zu 120 Stundenkilometer und eine Windstärke von 9 bis 10 hat der Orkan in Niedersachsen erreicht.

Auf dem Brocken, den höchsten Gipfel im Harz, stürmte Sabine mit bis zu 175 Stundenkilometern!

An der Nordseeküste wurden am Sonntagnachmittag die ersten Orkanböen registriert, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte. Der Höhepunkt wurde in der Nacht zum Montag erreicht.

Wir berichten in unserem News-Blog über die Orkanlage während und nach Sturm „Sabine“ und das Wetter in Niedersachsen.

>>Hier Newsblog aktualisieren<<

Dienstag 11. Februar

20.18 Uhr: Es soll auch heute Nacht stürmisch bleiben! Erst im laufe des Mittwochs soll der Wind endlich etwas nachlassen. Im Harz fallen die Temperaturen in der Nacht auf unter Null Grad, so der DWD.

18 Uhr: Am Abend bleibt es ungemütlich in Niedersachsen: Regen- und Graupelschauer werden erwartet, außerdem sind auch Gewitter angekündigt, so der DWD. Außerdem bleibt es auch nach „Sabine“ noch stürmisch mit teilweise orkanartigen Böen!

13.19 Uhr: Auch in Lehre beschäftigte „Sabine“ die Feuerwehr noch am Dienstagmorgen. Dort drohte ein Baum umzustürzen. Schon bei Ankunft der Feuerwehr stand er in einer gefährlichen Schräglage. Mit einer Motorsäge wurde der Baum gefällt.

11.30 Uhr: „Sabine“ sorgte am Sonntag auch für ein erschreckendes Erlebnis eines 11-jährigen Kindes. Es war aufgrund der Witterung im Matsch stecken geblieben und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mehr dazu >>> hier.

11.15 Uhr: Für den Harz warnte der DWD explizit noch einmal vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gewarnt. Und Bilder zeigen: Am Dienstag tobt sich „Sabine“ im Harz noch einmal richtig aus. Seit den Morgenstunden ist die Lage auf dem Brocken angespannt, ein dichter Schneesturm macht das Vorankommen fast unmöglich. Dort zu wandern, ist lebensgefährlich!

7.02 Uhr: An den Küsten stellt man sich am Dienstag auf weitere Sturmfluten ein.

6.59 Uhr: Im Harz sollen am Dienstag die Schäden durch „Sabine“ an der Harzer Schmalspurbahn begutachtet werden. Eine Diesellock soll demnach ab dem Morgen um 7 Uhr samt Schneefräse, Kettensägen und Räumgeräten von Wernigerode aus in Richtung Brocken aufbrechen. Wann die Bahnen ihren Betrieb wieder aufnehmen könnten, ließe sich allerdings noch nicht vorhersehen.

6.22 Uhr: Heute soll es Niedersachsen weiter ungemütlich und windig bleiben. Noch immer treten laut Deutschem Wetterdienst verbreitet Sturmböen. Dazu am Vormittag und kommende Nacht im Oberharz Schneefall. Auch im Flachland kann es zu Glätte durch Schneematsch kommen. Also: Vorsichtig fahren!

6.10 Uhr: Die Feuerwehr Braunschweig zog noch am späten Montagabend ein Fazit nach „Sabine“. Zu insgesamt 45 Einsätzen sind die Helfer ausgerückt, bei sechs von ihnen kam es zu kurzzeitigen Straßensperrungen durch herabgestürzte Dacheindeckungen.

Montag, 10. Februar

22.51 Uhr: Bis Dienstagfrüh werden im Harz rund 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee erwartet. Auch im Flachland kann es auf den Straßen glatt werden.

21.45 Uhr: Auch ein Blick auf den Wetterbericht für die kommenden Tage macht keine Freude: Viele Wolken und vor allem viel Regen kommt diese Woche noch auf Niedersachsen zu. Immerhin: Zum Wochenende soll es etwas wärmer werden. Am Sonntag sogar bis zu 12 Grad.

Temperaturen in Niedersachsen:

  • Dienstag: 2 bis 6 Grad
  • Mittwoch: 2 bis 6 Grad
  • Donnerstag: 3 bis 6 Grad
  • Freitag: 4 bis 8 Grad
  • Samstag: 8 bis 11 Grad
  • Sonntag: 7 bis 12 Grad


18.07 Uhr:
Am Montagabend und in der ersten Nachthälfte zum Dienstag wird der Wind in Niedersachsen allmählich schwächer, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Allerdings sind wohl Gewitter mit teils schweren Sturmböen und kurzzeitigem Starkregen nicht ausgeschlossen.

17.19 Uhr: Das Wetter in Niedersachsen beruhigt sich langsam, doch die Gefahr ist noch nicht ganz vorüber! Die Niedersächsischen Landesforsten warnen davor, in den Wald zu gehen. „Auch nach dem Abflauen des Sturmes ist weiter mit Gefahren in unseren Wäldern durch herabfallende Ästen und umstürzenden Bäume zu rechnen“, heißt es.

15.55 Uhr: In Salzgitter ist ein Baum auf eine Hochspannungsleitung gekippt und hat angefangen, zu kokeln. Die Feuerwehr konnte aber wohl nicht sofort eingreifen, da der Strom zunächst abgestellt werden musste. Erst danach konnte der Baum von der Feuerwehr zersägt werden.

13.30 Uhr: Auch für Eintracht Braunschweig hat Sturmtief Sabine Folgen. Die Löwen müssen ein geplantes Testspiel absagen, hier mehr dazu.

10.54 Uhr: Wie haben die Menschen in der Region das Sturmtief Sabine erlebt? > News38 hat Bilder und Reaktionen gesammelt.

09.30 Uhr: Auf der A7 bei Hildesheim ist ein Polizeiwagen mit einem Baum kollidiert. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Polizeibeamte verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen fielen mehrere Bäume und Geäst aufgrund starker Sturmböen auf das Teilstück der A7 zwischen der Hildesheimer Börde und der Baustelle Wöhlertalbrücke. Aus diesem Grund wurde eine Vollsperrung eingerichtet und der Bereich überprüft. Weitere Bäume drohten auf die Fahrbahn zu kippen. Deshalb ist die A7 gesperrt worden.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Polizeibeamte, 22 und 25 Jahre, verletzt und in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert.

08.24 Uhr: Auch im Stadtgebiet von Wolfenbüttel blieb es weitgehend ruhig, wie die Feuerwehr mitteilt. Zum letzten Einsatz rückten die Einsatzkräfte gegen 23 Uhr aus.

08.10 Uhr: „Die Feuerwehren um Landkreis Helmstedt sind zu rund 20 Einsätzen die über die Einsatzleitstelle disponiert wurden ausgerückt. Hinzu kommen noch die Einsätze, die direkt in den Gerätehäusern gemeldet wurden, oder auf der Einsatzfahrt selber entdeckt wurden“, teilt die Feuerwehr Helmstedt mit.

„Der Schwerpunkt der Einsätze belief sich auf die Bereiche der Gemeinden Lehre, Velpke und Grasleben. Betroffen waren aber alle Gemeindebereiche. Bis auf ein bis zwei Ausnahmen, mussten Bäume von der Strasse entfernt werden.“

07.28 Uhr: Auch in Wolfsburg fällt der Unterricht an zahlreichen Schulen aus. Wie die Stadt über ihre Homepage mitteilte, bleiben alle allgemeinbildenden Schulen zu.

Weiter heißt es in einer Mitteilung:Die Betreuung in den Grundschulen ist - sofern notwendig - gewährleistet. Der Unterricht an den Berusbildenden Schulen findet planmäßig statt.
Kitas und Krippen im Stadtgebiet sind ebenfalls im normalen Betrieb, hier liegt es in der Entscheidung der Eltern, ob sie Ihre Kinder in die Einrichtungen bringen.“

6.33 Uhr: Der Zugverkehr in Deutschland ist weiterhin stark beeinträchtigt. Die Bahn rät, sich regelmäßig auf bahn.de über die Verbindungen und die aktuelle Lage zu informieren.

6.24 Uhr: Im gesamten Stadtgebiet Salzgitters fällt am Montag aufgrund der Witterungslage an allen Schulen der Unterricht aus. „Sollte ein Schulbesuch unausweichlich sein, wird eine Betreuung sichergestellt“, teilt die Stadt mit.

6.14 Uhr: Wegen der Folgen des Sturmtiefs Sabine kommt es auf vielen Straßen zu Einschränkungen am Montagmorgen in Niedersachsen. Eine Übersicht:

Region 38:

  • B244, Landkreis Helmstedt, zwischen Velpke und B188, Ortsumgehung Velpke beide Fahrtrichtungen bis auf weiteres gesperrt
  • L647 Kreis Helmstedtzwischen B188, B244 in Velpke und Danndorf beide Fahrtrichtungen gesperrt
  • L627, Kreis Wolfenbüttel, zwischen Dettum und Abzweig nach Gilzum beide Fahrtrichtungen bis auf weiteres gesperrt, Sturmschäden, Aufräumarbeiten
  • B498 Osterode - Goslar zwischen Altenau und Romkerhalle Gefahr durch umgestürzte Bäume, beide Fahrtrichtungen gesperrt, bis 10.02.2020 16:00 Uhr
  • B498 10.02.20, Osterode - Goslar, zwischen An der Sösetalsperre und Riefensbeek beide Fahrtrichtungen gesperrt
  • L517, Kreis Goslar, zwischen Clausthal-Zellerfeld und B498, B498 Gefahr durch umgestürzte Bäume, beide Fahrtrichtungen gesperrt, bis 10.02.2020 23:59 Uhr

Niedersachsen

  • A7 in Höhe Schwarmstedt Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn
  • A7 zwischen Bad Fallingbostel und Dreieck Walsrode Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem Standstreifen
  • A1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen/Vörden Gefahr durch eine Plane auf der Fahrbahn

5.46 Uhr: Die Feuerwehren und Rettungsdienste in Niedersachsen mussten wegen Sturm „Sabine“ zu tausenden Einsätzen ausrücken. Bei den Einsätzen ging es in zahllosen Fällen um umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten, auf Häuser oder Autos krachten oder auf andere Weise eine Gefahr darstellten. Außerdem lösten sich Dachziegel und Verkleidungen.

Sonntag, 9. Februar

22:06: Die Deutsche Bahn hat an verschiedenen Bahnhöfen Aufenthaltszüge zur Verfügung gestellt. Die Liste findest du hier ›

22.04: Update zur Situation bei der Deutschen Bahn. Der Fernverkehr wird frühestens am Montag um 10 Uhr wieder aufgenommen. In einem Statement heißt es:

„Aufgrund der ständig steigenden Unwetterschäden können wir morgen früh bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten. Erst nach Sichtung der Schäden im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden.“

21.53 Uhr: Sturmtief „Sabine“ hat auf vielen niedersächsischen Autobahnen am Sonntagabend für Behinderungen und Gefahren gesorgt. Die A7 von Hannover nach Kassel musste zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter gesperrt werden, nachdem Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren, teilte die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen mit. Die Sperrung sollte bis Montagvormittag andauern. Auch die A30 vom Grenzübergang Bad Bentheim Richtung Schüttorf wurde gesperrt, ebenso voraussichtlich bis zum Montagfrüh. Im weiteren Verlauf wurde zwischen Osnabrück und Bad Oeynhausen eine Spur bei Melle wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Auf vielen Verbindungen wehten Gegenstände auf die Fahrbahn, so auf der A33 zwischen Osnabrück und Bielefeld bei Hilter, auf der A7 zwischen Hamburg und Hannover bei Schwarmstedt und auf der A1 Bremen-Osnabrück bei Wildeshausen. Auf der A39 zwischen Hamburg und Lüneburg gab es wegen umgestürzter Bäume Behinderungen zwischen Maschen und Winsen-West. Auf der A28 Leer-Oldenburg war dies zwischen Neuenkruge und Oldenburg-Wechloy der Fall.

20.55 Uhr: Weil Sturmtief „Sabine“ weiter an Intensität gewinnt, haben in Niedersachsen und Bremen am Sonntagaben mehrere Regionalbahnunternehmen ihre Zugfahrten eingestellt - unter anderem Erixx. Züge, die bereits unterwegs sind, fahren noch bis zu ihrem Zielbahnhof, teilte Erixx mit. Neue Züge würden aber nicht mehr auf die Reise gehen. Betroffen ist ein großes Streckennetz, das von Bremen und der Lüneburger Heide über Hannover und Braunschweig bis in den Harz reicht. Ein Ersatzverkehr mit Bussen könne wegen der extremen Wetterlage nicht eingerichtet werden, so das Bahnunternehmen.

Auch die Westfalenbahn stellte ihren Betrieb in Etappen ein. Einzelne Züge waren zwar noch unterwegs, die folgenden Fahrten von Braunschweig nach Bielefeld und Rheine sowie zwischen Münster und Emden/Norddeich fallen dann aber aus, teilte das Unternehmen mit.

Die Eurobahn, die unter anderem von Hengelo über Osnabrück nach Bielefeld fährt, stellte ihren Betrieb zuvor bereits vollständig ein. Ein Busverkehr könne nicht eingerichtet werden.

Auch die Metronom-Züge zwischen Hamburg und Bremen sowie Lüneburg, Hannover und Göttingen fahren nicht mehr.

19.36 Uhr: Gestrandete Bahnreisende sollen im Rahmen ihrer Fahrgastrechte Hotelgutscheine und Taxigutscheine erhalten. In größeren Bahnhöfen sollen zudem sogenannte Übernachtungszüge bereitgestellt werden, wie DB-Konzernsprecher Achim Stauß im Berliner Hauptbahnhof sagte. Bundesweit seien mehrere Tausend Bahnmitarbeiter zusätzlich im Einsatz.

18.41 Uhr: Auf dem Brocken brauste der Wind am Sonntagnachmittag bereits mit extremen Orkanböen von bis zu 156 Kilometern pro Stunde hinweg. Laut DWD sind bis zu 180 Kilometer pro Stunde möglich. Trotz dieser gefährlichen Windgeschwindigkeiten waren am Sonntag Menschen auf dem Brocken unterwegs und warfen sich in den Wind.

17.33 Uhr: Der Fernverkehr der Deutschen Bahn wird bundesweit eingestellt. Das berichtet Focus Online

17.08 Uhr: In NRW wurde der Fernverkehr eingestellt. Das hat auch Auswirkungen auf Niedersachsen.

16.45 Uhr: In Landkreis Goslar fällt am Montag an allen allgemeinen bildenden und an allen berufsbildenden Schulen der Unterricht aus.

16.44 Uhr: Hier die aktuelle Stärke der Windböen.

16.16 Uhr: Nördlich von Lemgo weht „Sabine“ die Bäume im Kalletal reihenweise um. Die B238 ist deshalb wohl bis Montagfrüh zwischen Hohenhausen und Langenholzhausen vollgesperrt.

15.59 Uhr: Die Warn-App NINA warnt nun vor orkanartigen Böen. Darunter auch für das Land Niedersachsen. „Es besteht Lebensgefahr durch Sturmschäden wie umstürzende Bäume und herabstürzende Gegenstände! Schließen Sie sofort Fenster und Türen! Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien.“

15.27 Uhr: Auch Pokemon Go reagiert auf Sturm „Sabine“ ;)

15.19 Uhr: Die Airline Eurowings geht auf Nummer sicher und hat fast alle Flüge für die Dauer des Sturmtiefs „Sabine“ abgesagt. Man streiche die Verbindungen von den Flughäfen Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Stuttgart, teilte die Lufthansa-Tochter mit Sitz in Düsseldorf am Sonntag mit. Lediglich von München und Stuttgart aus gebe es noch vereinzelt Flüge.

Fluggäste sollten nicht mehr zu den betroffenen Flughäfen anreisen. Sie könnten ihre Buchungen kostenfrei umbuchen. Eurowings strebt an, den Flugbetrieb am Montag wieder aufzunehmen. Auch dann wird jedoch noch mit Orkanböen gerechnet. Den Höhepunkt soll das Tief „Sabine“ jedoch in der Nacht von Sonntag auf Montag haben - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern.

15.19 Uhr: Vom heranziehenden Sturmtief „Sabine“ umgerissene Bäume blockieren eine Bundesstraße im Harz. Die B498 sei zwischen Goslar/Oker und Clausthal/Altenau in beide Richtungen gesperrt worden, teilte die Polizei in Goslar am Sonntag per Twitter mit. Die Feuerwehren, Straßenmeistereien sowie der Landkreis seien im Einsatz. Im weiteren Verlauf wurde die B498 auch zwischen Altenau und Romkerhalle gesperrt. Auch aus den Orten Osterode und Herzberg wurden Sturmschäden und Behinderungen gemeldet.

14.31 Uhr: Der Nahverkehr in Braunschweig informiert seinem Blog: Durch das Unwetter kann es zu Störungen im Öffentlichen-Personen-Nahverkehr kommen.

In Braunschweig werden Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 85 km/h erwartet. In Schauernähe muss sogar mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) gerechnet werden.

14.02 Uhr: Wegen des aufziehenden Orkantiefs „Sabine“ sind an den Flughäfen Hannover und Bremen am Sonntag etliche Flugverbindungen gestrichen worden.

In Hannover waren Flüge von und nach Paris, Amsterdam, München und Frankfurt betroffen, wie der Flughafen mitteilte. Am Bremer Airport ging es ebenfalls um Verbindungen nach Frankfurt, München, Amsterdam sowie nach Stuttgart. Der übrige Flughafenbetrieb sei derzeit aber nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher des Bremer Flughafens.

12.33 Uhr: ACHTUNG! Von Sonntag 16 Uhr bis Montag 6 Uhr gilt eine amtliche Unwetter-Warnung!

Im Zuge des Unwetters wird gewarnt vor

  • schweren Schäden an Gebäuden.
  • Bäumen, die entwurzelt werden können.
  • herabstürzenden Dachziegeln, Ästen und Gegenständen.

Es wird empfohlen,

  • alle Fenster und Türen zu schließen.
  • Gegenstände im Freien zu sichern
  • Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen zu halten
  • den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

11.18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Niedersachsens und Sachsen-Anhalt amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben.

Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von Orkanböen (Stufe 3 von 4)! Es wird eindringlich vor dem Aufenthalt im Freien gewarnt!

Diese Regionen sind betroffen:

  • Braunschweig
  • Gifhorn
  • Celle
  • Wolfenbüttel
  • Wolfsburg
  • Salzgitter
  • Goslar
  • Peine
  • Hildesheim
  • Helmstedt

09.17 Uhr: Laut des Warnlageberichts des DWD von Sonntagmorgen sollen ab dem Mittag an der Nordsee und ab dem Nachmittag bis in die Nacht zum Montag hinein verbreitet Unwetter und Orkanböen in Nord- und Mitteldeutschland wüten.

Für den Morgen kündigt der DWD bereits Böen bis zu 85 km/h an, die im Tagesverlauf immer weiter zunehmen. Ab Mittag bläst Tief „Sabine“ schon Orkanböen bis zu 120 km/h über die Region.

Im Laufe der Nacht zum Montag rechnen die Meteorologen mit einer vorübergehenden und auch nur geringen Windabnahme.

Am Montag schlägt der Sturm dann wieder in die Vollen, besonders in Schauernähe können Windgeschwindigkeiten bis zu 95 km'/h erreicht werden. Örtlich käme es dann auch zu Gewittern.

Die stürmische Lage soll noch bis Mittwoch anhalten.

07.21 Uhr: Das herannahende Sturmtief „Sabine“ hat Borussia Mönchengladbach zur Absage des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Köln am Sonntag bewogen. Eine sichere Abreise der Fußball-Fans sei nicht gewährleistet.

06.12 Uhr: Die Deutsche Bahn bereitet sich auf mögliche Probleme am Sonntag vor. Wer nicht reisen möchte, kann die Fahrkarte kostenfrei stornieren. „Wir haben alle Bereitschaften mobilisiert und in jeder Region doppelt verstärkt“, sagte ein Bahnsprecher.

Das Bahnpersonal sei auf zerstörte Oberleitungen oder umgekippte Bäume vorbereitet. Mobile Einsatztrupps mit Kettensägen sollten eingesetzt werden, um versperrte Gleise frei zu bekommen.

04.02 Uhr: Sabine“ ist laut DWD ein Winterorkan wie er etwa alle zwei Jahre vorkommt. So stark wie „Kyrill“ (2007) oder „Lothar“ (1999) werde „Sabine“ nicht.

Samstag, 8. Februar

18.23 Uhr: Erste Ausläufer des Orkantiefs werden die Menschen an der Nordsee nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) voraussichtlich am Sonntagvormittag zu spüren bekommen. Im Laufe des Tages breitet sich „Sabine“ demnach mit schweren Sturmböen und einzelnen Orkanböen auf den gesamten Norden und die Mitte Deutschlands aus, wie der DWD am Samstag mitteilte.

Besonders heftig werde sich „Sabine“ an der Nordsee, im Bergland sowie in besonders exponierten Lagen austoben. Die Niedersächsischen Landesforsten hatten bereits am Freitag landesweit, aber mit besonderem Blick auf den Harz und die anderen niedersächsischen Mittelgebirge, vor dem Betreten der Wälder gewarnt.

16 Uhr: Der ADAC warnt Autofahrer „Sabine“. Schon ab Windstärke 5 (bis 38 Stundenkilometer) sei Vorsicht angemahnt, Orkan „Sabine“ soll bis Windstärke 12 erreichen. Ab Windstärke 10 sollte man das eigene Auto laut ADAC am besten gleich stehen lassen – zu gefährlich sind plötzlich auftretende Seitenwinde oder herumfliegende Gegenstände.

13 Uhr: In NRW werden am Montag viele Schulen wegen Sturmtief Sabine schließen – fällt die Schule auch in Niedersachsen aus?

Diese Entscheidung liegt bei den Landkreisen – meist wird die erst am ersten betroffenen Schultag getroffen, also am Montag.

Angesichts der erwartete Schwere des Sturms ist es aber auch denkbar, dass schon vorher Mitteilungen dazu erfolgen.

Im Ernstfall können Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder lieber zu Hause behalten. Bei der Landesschulbehörde heißt es dazu:

„Grundsätzlich gilt, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist. Die Schulen gewährleisten für Schülerinnen und Schüler, die trotz des angeordneten Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, die Betreuung.“

10.30 Uhr: Die Landesforsten in Niedersachsen warnen: Wegen des drohenden Orkans sollten die Menschen keine Wälder betreten. Autofahrer sollten außerdem Straßen in Waldnähe meiden.

Denn Gefahr die sei groß, dass Äste herabstürzen oder sogar ganze Bäume umgeworfen werden. wegen des extrem trockenen Sommer seien viele Bäume geschwächt. Die Forst-Mitarbeiter wollen bis Sonntag alle Maschinen und Fahrzeuge aus den Wäldern holen.

9.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits am Samstag noch einmal eindringlich: „Ab Sonntagnachmittag erfasst das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee Deutschland. Verbreitet werden Sturmböen und schwere Sturmböen erwartet.“

In Verbindung mit Gewittern sind in der Nacht zum Montag Orkanböen wahrscheinlich.

Explizit warnt der DWD für diese Regionen:

  • Braunschweig
  • Salzgitter
  • Wolfsburg
  • Kreis Wolfenbüttel
  • Kreis Helmstedt
  • Kreis Celle
  • Kreis Gifhorn
  • Kreis Hildesheim
  • Kreis Goslar
  • Kreis Peine

8.15 Uhr: Es ist die Ruhe vor dem Sturm: Der Samstag startet überwiegend heiter in Thüringen - ab Mittag ziehen dichtere Wolkenfelder auf.

Am Sonntag wird es zunehmend stürmisch - gegen Nachmittag sollen dann heftige Orkanböen kommen. Das Portal Wetter.com warnt eindringlich: „Es besteht Lebensgefahr! In ganz Deutschland muss mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens gerechnet werden."

Die Deutsche Bahn rät derweil von Zugreisen am Sonntag, Montag oder Dienstag ab. Vor allem im Norden und Westen Deutschlands rechnet die Bahn mit erheblichen Beeinträchtigungen, die sich auf den gesamten Zugverkehr auswirken könnten.

Freitag, 7. Februar

22.02 Uhr: Die Bevölkerung muss sich am Wochenende auf so einiges einstellen. „Am Montagmorgen wird es zum Teil zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen“, sagte Friedrich. „Man muss die Bevölkerung entsprechend warnen“, so Meteorologe Andreas Friedrich. „Aber von einem Horror- oder Monsterorkan kann nicht die Rede sein.“ „Sabine“ sei ein Winterorkan wie er etwa alle zwei Jahre vorkomme, aber kein „Rekordsturm“. So stark wie „Kyrill“ (2007) oder „Lothar“ (1999) werde „Sabine“ nicht.

20.28 Uhr: DWD-Metereologe Thore Hansen sagt mit Blick auf Niedersachsen, Orkan Sabine werde wahrscheinlich der stärkste Sturm des bisherigen Winterhalbjahres werden. Er geht davon aus, dass zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht der Höhepunkt erreicht werde.

19.00 Uhr: Begleitet wird der Orkan vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern. Der DWD warnte vor umstürzenden Bäumen, herabgewehten Ziegeln und abgebrochenen Ästen. Die Menschen müssten sich auf entsprechende Gefahren einstellen, wenn sie das Haus verlassen wollten, sagte Meteorologe Andreas Friedrich. „Alles, was im Freien nicht niet- und nagelfest ist, sollte gesichert werden“, sagt er außerdem.

18.49 Uhr: „Das wird gefährlich“, warnt Metereologe Andreas Friedrich vom DWD eindringlich vor dem Orkan. Auf dem Brocken könnte die Geschwindigkeit 175 Stundenkilometer erreichen.

18.47 Uhr: In Nordrhein-Westfalen fällt in einigen Städten wegen des Orkans am Montag die Schule aus. In Niedersachsen hat bislang noch keine Schule angekündigt, zu schließen.

18.36 Uhr: Spätestens in der Nacht zum kommenden Montag muss auf dem Brocken durchgängig mit Orkan gerechnet werden. „Das ist schon eine bemerkenswerte Lage, die wir so nicht oft haben“, sagte Jens Oehmichen. Auch im Flachland sollen von Sonntag an kräftige Sturmböen unterwegs sein.

18.03 Uhr: Während es am Wochenende voraussichtlich zunächst noch mild sei, würden die Temperaturen danach fallen. In den oberen Berglagen werde es dann frostig und es sei mit Niederschläge zu rechnen. „Wenn die etwas kräftiger ausfallen, könnte es zusammen mit dem stürmischen Wind starke Schneeverwehungen geben“, bemerkte Jan Oehmichen vom DWD in Leipzig.

+++ Flughafen Hannover: Passagiere kommen aus dem Urlaub wieder – und erleben echten Albtraum +++

17.40 Uhr: Auf dem mit 1141 Metern höchsten Berg des Harzes werden der Prognose zufolge Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern in der Stunde erreicht. In Böen könnten es sogar 160 Kilometer in der Stunde werden.

17.30 Uhr: Im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn werde ab Sonntagabend mit erheblichen Beeinträchtigungen insbesondere im Norden und Westen Deutschlands gerechnet, teilte die Bahn mit. „Wir empfehlen unseren Reisenden von Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 ihre geplante Reise auf einen anderen Tag zu verschieben“, gab die Bahn in einer Pressemitteilung bekannt.

Erwischt! Geheime Fotos vom T7 aufgetaucht – und das, obwohl er erst 2021 vorgestellt werden soll

17.15 Uhr: Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz erwartet für Montag erhöhte Wasserstände. Die Feuerwehr auf der ostfriesischen Insel Norderney zeigt sich derweil gelassen.

+++ Kreis Helmstedt: Katze "Loki" verschwindet aus Dachfenster – dann beginnt das Drama +++

„Wir Nordlichter sind sturmgewohnt. Wir sehen uns gut gerüstet“, sagte Sprecher Eilbertus Stürenburg. In Niedersachsen kommt es immer wieder zu Sturmfluten. (dpa/mb/cs/pen/aj)