Niedersachsen 

Niedersachsen: Hass und Gewalt – Beamte haben endgültig genug

Berufsorganisationen in Niedersachsen fordert Maßnahmen. (Symbolbild)
Berufsorganisationen in Niedersachsen fordert Maßnahmen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rüdiger Wölk

Auch bei Beamten in Niedersachsen ist der Personalmangel angekommen. Der öffentliche Dienst soll attraktiver werden, nach Ansicht vom Niedersächsischem Beamtenbund (NBB) und Niedersächsischem Richterbund (NRB). Der Beruf habe an Ansehen verloren.

Niedersachen: Fehlender Nachwuchs

Derzeit sind in Niedersachsen 170.000 Beamtinnen und Beamte beschäftigt. Das Problem: Bis 2016 geht knapp ein Drittel davon in den Ruhestand. Es müssten rund 45.000 neue Beamte in den nächsten fünf Jahren angeworben werden.

In Niedersachsen werden Beamte zudem schlechter Bezahlt als in den umliegenden Bundesländern. Der Verdienst müsse daher angehoben werden, forderten beide Berufsorganisationen in Hannover.

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Das fordert der Beamtenbund

Zu unattraktiv sei der Beruf als Beamter: Polizei, Feuerwehr, Justiz und Pflegekräfte hätten fast täglich mit Hass, Hetze und Gewalt zu tun. Sogar in der Verwaltung wie der Arbeitsagentur, den Finanzämtern oder der Sozialversicherung. Das schrecke viele Bewerber ab.

Die Respektlosigkeit bis hin zu tätlichen Angriffen müsste laut NBB stärker strafrechtlich verfolgt werden. Zudem sollte an der Sicherheit in den öffentlichen Gebäuden gearbeitet werden. (mia/dpa)