Niedersachsen 

Terror-Verdacht gegen Mann aus Niedersachsen – jetzt sitzt er in U-Haft

Bei einer Großrazzia ist ein Mann aus Niedersachsen wegen Terror-Verdachts festgenommen worden. (Symbolbild)
Bei einer Großrazzia ist ein Mann aus Niedersachsen wegen Terror-Verdachts festgenommen worden. (Symbolbild)
Foto: dpa

Ein Mann aus Niedersachsen steht im Verdacht, Anschläge geplant zu haben. Er soll sich einer rechten Terrorzelle angeschlossen haben, die es auf Politiker, Asylbewerber und Muslime abgesehen habe.

Niedersachsen: 39-Jähriger nach Razzia festgenommen!

In Nordrhein-Westfalen (NRW) hat die Polizei mit einer Groß-Razzia eine mutmaßliche rechte Terrorzelle zerschlagen und dabei zwölf Verdächtige festgenommen – darunter auch einen 39-jährigen Mann aus Niedersachsen.

Vier mutmaßliche Helfer kamen außerdem in U-Haft, darunter zwei aus NRW, einer aus Sachsen-Anhalt und einer aus Bayern, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte.

Der Generalbundesanwalt war am Freitag mit Razzien in sechs Bundesländern gegen die Gruppe vorgegangen. Die mutmaßlichen Rechtsterroristen sollen Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben.

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Terrorzelle zerschlagen – Mann aus Niedersachsen koordinierte Treffen

Die mutmaßlichen Täter sind zwischen 31 und 60 Jahre alt. Vier von ihnen sollen sich zu der eigentlichen Terrorzelle zusammengeschlossen haben. Die acht anderen halten die Ermittler für Unterstützer. Sie sollen sich bereiterklärt haben, Geld zu geben, Waffen zu beschaffen oder an künftigen Anschlägen mitzuwirken.

Laut Bundesanwaltschaft hatte sich die Gruppe in Chats und telefonisch ausgetauscht, aber auch schon mehrfach getroffen. Diese Treffen soll ein Mann aus Augsburg zum Teil zusammen mit dem Mann aus Niedersachsen koordiniert haben.

Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe erließen am Samstag Haftbefehl gegen den 39-Jährigen. (dpa)