Niedersachsen 

Niedersachsen: Katze mit Kopfschuss hingerichtet – Halter haben schlimmen Verdacht

Wer hat den kleinen Kater Omelly aus Niedersachsen erschossen? (Symbolbild)
Wer hat den kleinen Kater Omelly aus Niedersachsen erschossen? (Symbolbild)
Foto: Sabine Gudath/Imago

Erpensen. In Erpensen bei Gifhorn in Niedersachsen ist ein Tierhasser unterwegs. Doch eine Familie setzt sich jetzt zur Wehr gegen den brutalen Unbekannten und will ihn nicht davonkommen lassen. Denn er hat ihren Kater ermordet.

Über Nacht war der Kater Omelly, ein verspieltes, erst zehn Monate altes Fellknäuel, nicht nach Hause gekommen. Dass er mal etwas länger wegblieb, kannten die Besitzer – aber die ganze Nacht? Das war noch nicht vorgekommen. Am nächsten Morgen machte Omellys Herrchen sich auf die Suche.

Niedersachsen: Besitzer sucht verzweifelt seinen Kater

Schließlich machte der Besitzer am Wegrand eine entsetzliche Entdeckung: Da lag der kleine Kater – tot. Nicht etwa angefahren, sondern ganz offensichtlich erschossen. Gezielt in den Kopf.

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So geschockt und traurig Omellys Besitzer war, so entschlossen war er auch. In der Umgebung von Erpensen waren zuvor schon einige Katzen abhanden gekommen und nie wieder aufgetaucht. Der Mann glaubte nicht an einen Zufall. Er brachte den toten Kater zum Tierarzt, um die Todesursache zweifelsfrei festzustellen.

Kein Unfall, keine spontane Tat – sondern eine Hinrichtung

Der Arzt machte eine wichtige Entdeckung: So, wie die Kugel den Kopf des kleinen Katers getroffen hatte, kann er nicht „einfach so“ beschossen worden sein, sondern wurde offenbar vorher extra fixiert oder festgeklemmt. Eine geplante Hinrichtung.

Man kann sich zu Recht fragen, wer auf so eine Idee kommt und was in so einem Menschen vorgeht. Und ob es ihm vielleicht irgendwann nicht mehr reicht, kleine Tiere zu quälen ...

Damit der Täter gefasst wird, erstatteten Omellys Besitzer direkt Strafanzeige und informierten zudem die Landesjagdbehörde und Tierschutzvereine.