Niedersachsen 

Niedersachsen: Festnahme bei Groß-Razzia – Schleuser sollen DAS getan haben, um Menschen zu schmuggeln

Großangelegte Razzia in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein! (Archivbild)
Großangelegte Razzia in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein! (Archivbild)
Foto: imago images/Blaulicht News

Groß-Razzia in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg! Die Polizei hat 28 Privat- und Gewerbeobjekte durchsucht. Einmal klickten die Handschellen.

Wie jetzt bekannt wurde, ist die Polizei bei der Groß-Razzia in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg gegen Schleuserkriminalität vorgegangen. In allen Fällen sollen sie dabei ähnlich vorgegangen sein.

Niedersachsen: Groß-Razzia gegen Schleuserkriminalität

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen mehrere Personen. Es gebe auch Verbindungen in andere europäische Länder. Bei einem 44-Jährigen klickten dann sogar die Handschellen. Der Grund: Fluchtgefahr!

Außerdem beschlagnahmten die Beamten Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie zahlreiche Datenträger, Dokumente und Papiere zu weiteren Auswertungen. In zwei Fällen bestätigte sich laut Polizei auch der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Die Schleuser seien dabei immer identisch vorgegangen: mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung von Personaldokumenten und dem Eingehen von Scheinehen.

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Schleuser gingen immer gleich vor

Insgesamt waren 175 Einsatzkräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein, des Zolls, des Landeskriminalamtes Hamburg, der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei und Europol beteiligt. Die Durchsuchungen einzelner Objekte zogen sich noch bis in die Abendstunden.

Der großangelegte Einsatz war das Ergebnis von Ermittlungen, die bis 2018 zurückreichen und europaweit geführt worden. In Zusammenarbeit mit Polizeibehörden in Griechenland und Spanien sowie unter der kontinuierlichen analytischen und operativen Unterstützung durch Europol seien aufgrund des guten Informationsaustausches schnell Fortschritte zu verzeichnen gewesen. Bereits im Juli 2019 gab es in Griechenland sowie im Februar dieses Jahres in Spanien polizeiliche Maßnahmen. (abr mit dpa)