Niedersachsen 

Coronavirus-Angst: So rüsten sich Unternehmen aus Niedersachsen für den Ernstfall

Continental hat auf das Coronavirus reagiert. Auch andere Konzerne trifft das Virus. (Symbolbild)
Continental hat auf das Coronavirus reagiert. Auch andere Konzerne trifft das Virus. (Symbolbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa (Collage)

Hannover. Das Coronavirus trifft auch die Autobranche. So reagiert jetzt zum Beispiel Continental. Der weltweit vernetzte Autozulieferer erhöht seine Vorsichtsmaßnahmen.

„Wir haben Geschäftsreisen von und nach China sowie Südkorea und in Teile Italiens eingeschränkt“, hieß es am Donnerstag von Conti in Hannover. Außerdem beliefert Conti seine Mitarbeiter mit Schutzausrüstung.

Coronavirus: Conti produziert wieder in China und Italien

In China, wo die Corona-Epidemie ausbrach, hatte das Unternehmen die Produktion nach zeitweiligen Unterbrechungen seit dem 10. Februar wieder schrittweise aufgenommen.

Auch in der Nähe des Infektionsherds in Norditalien sowie im ebenfalls stark vom Virus betroffenen Südkorea betreibt der Konzern Standorte. Conti sitzt auch in Wolfsburg, Braunschweig und Gifhorn.

Zwei Tage Zwangspause für VW-Tochter wegen Coronavirus

Auch die italienische VW-Tochter Italdesign Giugiaro hatte auf das Coronavirus reagieren müssen: Weil ein Mitarbeiter sich infiziert hatte, schloss die VW-Designschmiede vorerst ihre beiden Standorte in Turin.

Inzwischen läuft die Produktion hier aber wieder.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus findest du in unserem Newsblog.

Tui erhöht Hygiene-Vorkehrungen wegen Coronavirus

Das Coronavirus trifft natürlich auch den Tourismus. So hat etwa Tui seine Vorsorge verschärft. Alle Tui-Gesellschaften – einschließlich der Kreuzfahrten, Flüge und Hotels – befolgten „etablierte Verfahren zur Verhinderung von Infektionen“, hieß es von dem Konzern in Hannover.

Für das abgeriegelte Hotel H10 Costa Adeje Palace auf Teneriffa habe Tui Deutschland zudem für alle Anreisen bis zum 13. März einen Buchungsstopp verhängt. Derzeit seien rund 200 Gäste in dem Hotel, die über den Tui-Konzern gebucht haben. Video: Ausnahmezustand in Hotel auf Teneriffa!

------------------------

Mehr zum Coronavirus

Hund: Wie gefährlich ist das Coronavirus für mein Tier?

Coronavirus: Verdachtsfall im Harz! Landkreis erwartet Ergebnisse noch heute

Schule aus Wolfenbüttel bricht Klassenfahrt ab – wegen des Coronavirus

--------------------------

Auch für Reisen nach China gilt ein Buchungsstopp. Deutsche Kunden, die mit Anreise bis zum 31. März gebucht haben, können ihre Chinareise gebührenfrei umbuchen oder stornieren. In das vom Coronavirus betroffene Gebiet in Italien bietet Tui keine Reisen an. (ck/dpa)